In der 1. Klasse Ost hat sich ASK Eichkogel mit 4:0 bei SC Reisenberg durchgesetzt und damit die ersten Punkte der noch jungen Saison eingefahren. Aus Sicht von Obmann Andreas Raimund Schilder war der Auswärtssieg überfällig: Seine Mannschaft hatte das Spiel von Beginn an in der Hand, ließ viele Chancen liegen und machte den klaren Erfolg erst nach dem 2:0 endgültig sicher.

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Aus Sicht von Andreas Raimund Schilder gab es vom Anpfiff weg wenig Zweifel daran, welches Team an diesem Abend mehr vom Spiel hatte. „Das Spiel war von Anfang an in der Hand von ASK Eichkogel. Wir hatten viele Torchancen, haben leider auch viele vergeben und am Ende des Tages war der Sieg mehr als verdient“, sagte der Obmann nach dem Schlusspfiff. Die frühe Belohnung kam bereits in der 13. Minute, als Thomas Geosits das 1:0 erzielte. Schilder hob den Torschützen dabei besonders hervor und sagte mit einem Augenzwinkern: „Die alten Knochen wissen noch immer, wo das Tor steht.“ Dass Geosits wegen personeller Engpässe im Sturm reaktiviert worden war, gab dem frühen Führungstreffer zusätzlich Gewicht. Trotzdem blieb es bis zur Pause beim 0:1, weil ASK Eichkogel aus den weiteren Möglichkeiten noch kein Kapital schlagen konnte.
Genau darin lag für Schilder auch der entscheidende Punkt der Partie. Lange hatte ASK Eichkogel das Spiel im Griff, lange fehlte aber das zweite Tor, das für Ruhe sorgen sollte. „Besonders prägend war das 2:0 durch Simon Engel, weil es davor schon sehr viele Torchancen gegeben hat. Das Tor war dann erlösend und hat mehr oder weniger den Bann für den Sieg gebrochen“, erklärte Schilder. In der 68. Minute war es dann so weit: Simon Engel traf mit einem Weitschuss aus rund 16, 17 Metern, den der Obmann als „wunderschönes Tor“ beschrieb, „genau in den Winkel hinein“. Nach diesem Treffer war der Widerstand von SC Reisenberg aus Sicht der Gäste endgültig gebrochen. Nur wenig später legte Simon Odey in der 73. Minute das 3:0 nach, ehe Jan Michetschläger in der 76. Minute den 4:0-Endstand fixierte. Schilder ordnete diese Phase klar ein: „Das 3:0 und das 4:0 waren dann nur mehr die Folge und eher leicht herausgespielt.“
Neben der Chancenanzahl sprach der ASK-Eichkogel-Obmann vor allem die Art und Weise an, wie seine Mannschaft das Spiel angegangen war. „Wir waren von der ersten Minute an präsent, haben die wichtigsten Zweikämpfe für uns entschieden, ohne viel Foulspiel die Bälle erobert, sie schnell in die Spitzen gebracht und so für Abschlüsse gesorgt“, sagte Schilder. Genau dieses Gesamtbild erklärte für ihn auch den deutlichen Ausgang. ASK Eichkogel war nach seiner Darstellung das aktivere Team und ließ den Gastgeber über weite Strecken nicht ins Spiel kommen. „Der Gegner hat uns über neunzig Minuten nicht wirklich das Wasser reichen können“, meinte Schilder und verwies nur auf eine Szene, in der SC Reisenberg ausgleichen hätte können. „Sie hatten eine einzige Torchance, die zum 1:1 hätte führen können. Das hätte natürlich eine Kehrtwendung bringen können.“ Dazu kam, dass Schilder die Partie insgesamt als fair geführt wahrnahm. „Die Fouls, die zu ahnden waren, hat der Schiedsrichter geahndet“, sagte er. Mehr Anlass zur Diskussion sah er dabei nicht.
Entsprechend groß war beim ASK Eichkogel nach dem klaren Auswärtserfolg vor allem die Erleichterung. Schilder sprach von „sehr wichtigen Punkten“, weil seine Mannschaft in den ersten beiden Spielen zwar ordentliche Auftritte hingelegt hatte, aber ohne Zählbares geblieben war. „Wenn du keine Punkte mitnimmst, ist das natürlich trotzdem nicht schön für einen Verein“, sagte der Obmann offen. Mit dem 4:0 bei SC Reisenberg ist dieser Druck nun vorerst weg. „Jetzt nach dem dritten Spiel und dem ersten Sieg sind die Emotionen positiv, die Stimmung ist positiv“, erklärte Schilder. Der deutliche Erfolg soll für ASK Eichkogel damit nicht nur drei Punkte bringen, sondern auch den nötigen Rückenwind für die nächsten Aufgaben. Oder, wie es der Obmann formulierte: „Wir freuen uns schon auf die nächsten Meisterschaftsspiele, wo man noch mehr Punkte holen kann.“