Beim Duell zwischen Sportclub Pottenstein und ASC Leobersdorf in der 1. Klasse Süd überwog nach dem Abpfiff Zuversicht im Lager der Gäste. Trainer Dalibor Grujic sprach von einem leistungsgerechten Remis, hob Vorteile bei Chancen und Spielanteilen für seine Mannschaft hervor und haderte einzig mit einer ungenutzten Möglichkeit in der 90. Minute. Seine Elf sei „von Anfang an voll fokussiert“ gewesen; besonders positiv erwähnte er seinen Schlussmann, der mit zwei starken Paraden entscheidend zupackte.

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Grujic ordnete die Partie ohne Umschweife als leistungsgerechtes Remis ein: „Nein, das geht voll in Ordnung. Ist ein gerechtes Unentschieden.“ Zugleich ließ er durchblicken, dass vieles vom Plan auf dem Platz sichtbar wurde: volle Konzentration vom Anpfiff weg, diszipliniertes Anlaufen und eine stabile Restverteidigung. Auch wenn Leobersdorf aus seiner Sicht klare Spielanteile und ein Chancenplus hatte, passte das Unentschieden zum Verlauf – nicht zuletzt, weil Pottenstein defensiv über weite Strecken sehr gut organisiert agierte.
Die Partie begann eng und abwartend, zur Pause stand es 0:0. Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste den ersten Akzent: In der 66. Minute brachte Nihat Güzel den ASC Leobersdorf mit 1:0 in Führung. Arlind Krasniqi von Pottenstein erhielt in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte. Ungeachtet davon antwortete Pottenstein und glich in der 80. Minute durch Simon Hapl zum 1:1 aus – die Schlussphase war offen. Im Gesamtbild sah Grujic sein Team vorn: Leobersdorf habe mehr Torchancen gehabt, die mögliche Entscheidung in der 90. Minute blieb jedoch ungenutzt. Sinngemäß steht diese Szene für einen Abend, an dem viel stimmte, aber nicht alles den Weg auf die Anzeigetafel fand.
Einzelne Leistungen hob der Coach klar hervor: Vor allem der Torhüter überzeugte mit zwei wichtigen Paraden, insgesamt attestierte Grujic seiner Mannschaft eine „sehr brave Partie“. Zugleich fand er anerkennende Worte für den Gegner: Pottenstein sei hinten „sehr gut organisiert“ gewesen, weshalb Durchbrüche Geduld erforderten. Taktisch sah Grujic seine Elf auf Kurs – fokussiert vom Anpfiff weg und bereit, in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne zu werfen.