In der 1. Klasse Süd hat der ASK Oberwaltersdorf gegen den SC Berndorf ein deutliches 7:1 gefeiert und damit die passende Antwort auf die erste Saisonniederlage geliefert. Trainer Christopher Maucha machte nach dem Schlusspfiff vor allem den Unterschied in der Haltung aus. "Wir waren im gesamten Spiel giftiger, aggressiver und wollten den Sieg mehr", sagte der Oberwaltersdorf-Coach. Das spiegelte sich auch im klaren Ergebnis wider.

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Oberwaltersdorf legte die Partie genau so an, wie es sich Maucha vorgestellt hatte. "Wir haben von Anfang an offensiv gespielt und wollten Tore erzielen", sagte der Trainer, dessen Mannschaft den Druck auch rasch in Treffer ummünzte. In der 20. Minute brachte Raffael Klauninger die Gastgeber mit 1:0 in Führung, nur eine Minute darauf legte Berke Kuvvet schon das 2:0 nach. Für Maucha war damit ein wesentlicher Grundstein gelegt. "Die ersten zwei Tore waren entscheidend, dass das Spiel in unsere Richtung geht", erklärte er. Noch vor der Pause erhöhte Kuvvet in der zweiten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf 3:0, womit Oberwaltersdorf mit einer klaren Führung in die Kabine ging und sich für den offensiven Beginn auch auf der Anzeigetafel belohnte.
Trotz des deutlichen Endstands sprach Maucha von einer guten Partie, die über längere Strecken nicht nur in eine Richtung gelaufen sei. "Wir wussten, dass der Gegner viel Qualität mitbringt. Das war eigentlich eine gute Partie, die hin und hergegangen ist, aber im Endeffekt haben wir viel mehr Chancen gehabt", sagte er. Berndorf kam nach der Pause durch Abdullah Dzafo in der 51. Minute auf 3:1 heran und zeigte damit, dass die Gäste weiter an das Spiel glaubten. Maucha bescheinigte dem Gegner auch ausdrücklich Qualität am Ball. "Der Gegner ist spielerisch sehr stark und hat über neunzig Minuten weiter Fußball gespielt", meinte der Oberwaltersdorf-Trainer. Entscheidend war aber, dass sein Team in der Offensive die klareren Aktionen setzte. Berke Kuvvet stellte in der 65. Minute den Drei-Tore-Abstand wieder her, Fabian Poukar traf vier Minuten später zum 5:1, und in der Schlussphase machte Kuvvet mit seinen Treffern in der 82. und in der 93. Minute seinen Fünferpack komplett.
Maucha hob nach dem Spiel nicht nur die Zahl der Tore hervor, sondern auch die Art, wie sie zustande kamen. "Was gut funktioniert hat, ist das, was wir im Training üben: dass wir über die Seite kommen und vorne effizienter werden", sagte er. Gleichzeitig beließ es der Trainer trotz des 7:1 nicht bei purem Schulterklopfen. Gerade in Phasen, in denen der Gegner Druck gemacht habe, wünsche er sich nach Ballgewinnen noch mehr Ruhe. "Da müssen wir viel ruhiger bleiben, weil wir sicher einer der spielerisch stärksten Mannschaften dieser Liga sind", so Maucha. Diskussionen über strittige Szenen gab es aus seiner Sicht nicht. "Es hat eigentlich keine strittige Situation gegeben. Der Schiedsrichter hat eine gute Leistung abgeliefert", sagte der Coach. Besonders wichtig war ihm aber die Reaktion seiner Mannschaft auf die Niederlage in der Vorwoche. "Hut ab. Nach der ersten Niederlage der Saison haben wir ein super Gesicht gezeigt und uns mit einem 7:1 super vor dem Derby in Trumau rehabilitiert", sagte Maucha. So war der klare Heimsieg für Oberwaltersdorf nicht nur ein Erfolg auf dem Papier, sondern auch eine deutliche Antwort der eigenen Mannschaft.