Ein intensiver Nachmittag in der 1. Klasse Waldviertel: Im Duell SCU Koller Nondorf gegen USV Raxendorf sprach Manuel Haider von einer klar taktisch geprägten Partie. Raxendorf ging früh in Führung und überließ danach weitgehend den Ball; Nondorf fand über Standards zurück und erkämpfte spät das 2:2. Haider sah nach dem Rückstand viel Ballbesitz.

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"In der ersten Viertelstunde hat Raxendorf wirklich sehr gut angefangen. Am Ende dieser Phase fällt das 0:1 – und dann ist das Spiel zunächst dahin geplätschert", ordnete Haider den Auftakt ein. Passend dazu traf Marek Pittner in der 8. Minute zum 0:1. Nondorf tat sich in dieser Phase schwer, aus dem Spiel Chancen zu kreieren – auch aufgrund einiger Ausfälle – und kassierte nach einem Eigenfehler in der 39. Minute das 0:2 durch Elias Stundner. Zur Pause lag Nondorf 0:2 zurück, Raxendorf stand kompakter und lauerte auf Umschaltmomente.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Statik zugunsten der Hausherren, zumindest was den Ballbesitz betrifft: "Nach dem Tor haben sie uns größtenteils den Ball überlassen, wir hatten deutlich mehr Ballbesitz – Raxendorf hat auf Konter gesetzt", erklärte Haider. Weil klare Gelegenheiten zunächst ausblieben, half der ruhende Ball: "Der Anschlusstreffer entsteht aus einem Freistoß – Standards waren diesmal wieder ein wichtiger Hebel." In der 68. Minute verkürzte Michael Bruckner auf 1:2 und zündete damit die druckvolle Schlussphase.
Die Partie blieb bis zum Abpfiff offen. Raxendorf ließ eine Riesenchance zum möglichen 3:1 aus – kurz darauf gelang Nondorf der verdiente Ausgleich: Matej Ríha traf in der 79. Minute zum 2:2. Individuell lobte er die Qualität des Gegners – "mit fünf Legionären echte Unterschiedsspieler" –, betonte bei Nondorf aber den Kollektivgedanken: "Wir setzen in erster Linie auf mannschaftliche Geschlossenheit." Für die nächsten Aufgaben bleibt sein Team fokussiert: Die letzten Partien liefen nicht wie erhofft, doch in Sachen Fitness sieht Haider Fortschritte; trotz einiger Verletzungen sei man auf einem guten Weg und werde unter der Woche weiter daran arbeiten.