In der 24. Runde der 1. Klasse West-Mitte kassierte der TSU Förthof Hafnerbach gegen den FCU Gerersdorf/E. eine herbe 0:4-Heimniederlage. Zur Pause lag Gerersdorf/E. 2:0 voran, nach dem Seitenwechsel legten die Gäste eiskalt nach. Obmann Franz Haiderer sprach von einem „typischen Derby“ und einer verdienten Revanche für den Herbst. Entscheidender Faktor aus seiner Sicht: „Das 2:0 knapp vor der Pause war eine kleine Vorentscheidung.“ Gerersdorf/E. nutzte danach seine Konterstärke konsequent aus.
Die Anfangsphase verlief abwartend, beide Teams tasteten sich laut Gerersdorfs Obmann Franz Haiderer zunächst ab. „Es war ein typisches Derby. Am Anfang haben sich beide Mannschaften abgetastet“, beschrieb er. Nach 18 Minuten brachte Alyas Hamkar die Gäste in Führung, kurz vor dem Pausenpfiff legte derselbe Mann zum 2:0 nach – der Zeitpunkt passte perfekt zur Einschätzung des Funktionärs: „Das 2:0 knapp vor der Pause war eine kleine Vorentscheidung.“ Nach dem Wechsel blieb Gerersdorf/E. ruhig, kontrollierte das Geschehen und setzte weiter auf schnelle Umschaltmomente. Hamkar erhöhte in der 61. Minute auf 3:0 und machte in Minute 81 mit seinem vierten Treffer des Tages den Deckel drauf. Haiderer zog ein klares Fazit: „Ein verdienter Sieg für uns heute.“
In der Analyse hob Haiderer besonders die mannschaftliche Geschlossenheit und das Umschaltspiel hervor. „Es war eine kompakte Leistung, wir hatten heute keinen Schwachpunkt“, sagte er und ergänzte: „Wir konnten in der zweiten Hälfte ruhig spielen und unsere Konterstärke ausspielen.“ Genau das spiegelten die Treffer nach dem Seitenwechsel wider – Gerersdorf/E. nutzte die Räume konsequent. Auch die Vorgeschichte spielte mit: „Wir wollten uns revanchieren für die Niederlage im Herbst, wo wir zu Hause 4:0 verloren haben. Das ist uns heute gut gelungen.“ Der Obmann blieb zudem sportlich fair gegenüber dem Gastgeber: „Hafnerbach ist immer eine ganz starke Truppe.“ Zu möglichen Diskussionspunkten meinte er: „Es gab vielleicht ein, zwei Situationen, aber die hatten keinen Ausschlag auf das Spiel.“ Unterm Strich überwog die Freude: „Wir sind rundum zufrieden und glücklich über das Ergebnis.“
Mit dem Auswärtssieg nimmt Gerersdorf/E. Kurs auf ein stabiles Saisonfinish. Laut aktuellem Stand rangieren die Gäste mit 32 Punkten aus 24 Spielen auf Platz neun – solides Mittelfeld. Hafnerbach hält bei 35 Zählern und bleibt im oberen Drittel, musste an diesem Tag aber Lehrgeld zahlen gegen einen Gegner, der seine Stärken genau dort ausspielte, wo Platz war. Vierfach-Torschütze Alyas Hamkar prägte das Resultat mit Treffern in der 18., 45., 61. und 81. Minute. Haiderer brachte es nach dem Schlusspfiff auf den Punkt: „Wir haben uns heute für den Herbst revanchiert – und wir haben unsere Chancen gut genutzt.“ Mit dieser Mischung aus Kompaktheit und Tempo kann Gerersdorf/E. selbstbewusst in die nächsten Wochen gehen.