In der 1. Klasse West-Mitte hat sich USG Alpenvorland am zweiten Spieltag bei ATSV Schönfeld/T. mit 3:0 durchgesetzt und sich den ersten Dreier der Saison geholt. Trainer Martin Stupphann sah den Grundstein schon in der Anfangsphase gelegt. "Wir haben gut angefangen, haben zwei schnelle Tore gemacht", sagte er nach dem Auswärtssieg, den er über die gesamte Spielzeit als verdient einstufte.

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Alpenvorland war von Beginn an gut in der Partie und setzte laut Stupphann genau dort an, wo Alpenvorland hinwollte. Nach 14 Minuten brachte Njabulo Mpofu seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Der Trainer sprach von einem "scharfen, schönen Schuss" aus rund 20 Metern und hob damit gleich den ersten gelungenen Abschluss hervor. Auch beim zweiten Treffer sah er viel Qualität. Jakub Stefancin erhöhte in der 26. Minute auf 2:0, nachdem die Aktion nach Stupphanns Worten "schön herausgespielt" war und mit einem guten Abschluss endete. Damit hatte Alpenvorland die Partie früh in jene Richtung gebracht, die sich der Trainer erhofft hatte. Mit dem 0:2 ging es schließlich auch in die Pause.
Auch nach der Pause sah Stupphann seine Elf über weite Strecken vorne. "Auf 90 Minuten waren wir sicher die spielerisch und körperlich bessere Mannschaft", sagte der Alpenvorland-Coach und machte damit klar, dass er den Ausgang nicht nur an den drei Treffern festmacht. Ganz zufrieden war er mit dem Offensivspiel dennoch nicht. Gerade auf dem kleinen Platz, so seine Einschätzung, habe seine Mannschaft die Räume nicht immer gut genutzt. Dazu kam, dass weitere Möglichkeiten ungenützt blieben. Erst in der 75. Minute fiel mit dem 3:0 die endgültige Entscheidung, als Matheo Daxböck den dritten Treffer der Gäste erzielte. Spätestens da war der Auswärtssieg abgesichert.
Besonders positiv strich Stupphann jene Dinge heraus, die aus seiner Sicht schon im vorigen Spiel gut funktioniert hatten. "Disziplin, Körpereinsatz und das Spielerische haben gut funktioniert", fasste er zusammen. Gerade im Unterhaus sind das oft jene Grundlagen, auf denen Auswärtssiege aufgebaut werden, und genau das sah der Trainer diesmal bei seiner Mannschaft. Über den Gegner verlor er keine großen Worte, seine Einschätzung war aber eindeutig. Schönfeld habe "eigentlich nur darauf gewartet, unsere Eigenfehler zu nutzen", meinte Stupphann. Dass daraus kaum etwas Zählbares entstand, spricht dafür, dass Alpenvorland die Partie trotz des kleineren Platzes weitgehend kontrollierte und hinten wenig zuließ.
Nach dem Schlusspfiff fiel das Fazit des Trainers entsprechend klar aus. "Der Sieg hätte höher ausgehen können, aber wir sind nach Schönfeld gefahren, um Punkte zu machen, und die haben wir gemacht", sagte Stupphann. Mehr musste er zu diesem Abend fast nicht ergänzen. Alpenvorland steht nach zwei Runden nun bei drei Punkten und hat sich mit dem 3:0 in der Liga zurückgemeldet. Für den weiteren Weg nahm der Coach vor allem mit, dass die Basis gestimmt hat: ein konzentrierter Start, zwei frühe Tore und über weite Strecken ein klarer Auftritt. Genau darauf wird Alpenvorland in den kommenden Wochen weiter aufbauen wollen.