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„Das schnelle Tor hat uns sicher sehr gutgetan“ – Ratzersdorf nimmt in Mank ein 3:2 mit

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USC Mank
SV Ratzersdorf

In der 1. Klasse West-Mitte hat der USC Mank gegen den SV Ratzersdorf mit 2:3 verloren. Die Gäste stellten mit zwei frühen Treffern die Weichen, mussten den Anschluss vor der Pause aber noch hinnehmen und legten nach dem Seitenwechsel das 3:1 nach. Trainer Marc Andre Unterhuber sah den Schlüssel heute im Blitzstart: „Das schnelle Tor hat uns sicher sehr gutgetan.“

Fußball beim Schuss

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Blitzstart bringt die Gäste sofort auf Kurs

Ratzersdorf war sofort da und lenkte die Partie von Beginn an in die richtige Richtung. Schon in der 1. Minute brachte Milan Ferencik die Gäste nach einer Hereingabe mit einem Kopfball ins lange Eck in Führung. Unterhuber beschrieb diesen Einstieg so: „Noch ehe die erste Minute auf der Anzeigetafel stand, sind wir schon 1:0 in Führung gegangen.“ Der frühe Treffer gab seinem Team Sicherheit, und nach 16 Minuten legte Alwin Lackner nach einer Standardsituation per Kopf das 2:0 nach. Dazu kam noch eine weitere gute Möglichkeit, als Lukas Mitterwachauer den Ball über den Tormann hob, aber seitlich vorbeisetzte. Aus Sicht des Trainers war das bis dahin ein sehr reifer Auftritt, weil seine Mannschaft Mank kaum in gefährliche Abschlüsse kommen ließ.

Der Anschluss vor der Pause und die richtige Antwort danach

Dass Mank vor der Pause doch noch herankam, änderte am Grundgefühl des Ratzersdorfer Trainers zunächst wenig, auch wenn der Zeitpunkt ungünstig war. In der 44. Minute verkürzte Issiaka Ouedraogo per Elfmeter auf 1:2, nachdem die Gäste im Strafraum nicht sauber attackiert hatten. „Das 2:1 fast mit dem Pausenpfiff ist normal immer ein Nackenschlag für eine Mannschaft“, sagte Unterhuber. Umso wichtiger war für ihn, dass sein Team nach dem Seitenwechsel mit der erwarteten Druckphase des Heimteams rechnete und auf Umschaltmomente lauerte. Genau so fiel dann auch das 3:1 in der 64. Minute: Lukas Mitterwachauer setzte sich nach einem starken Wechselpass gut durch, nahm den Ball mit und überhob den Tormann diesmal erfolgreich. „Knackpunkt war dann wieder das 3:1. Da hat man gesehen, dass Mank dann wieder gebrochen war“, meinte Unterhuber.

Deckel nicht draufgemacht, aber die Linie gehalten

Ganz erledigt war die Partie damit freilich noch nicht, weil Ratzersdorf in seinen Umschaltangriffen zwar immer wieder gefährlich blieb, den Deckel aber nicht früh genug draufmachte. Unterhuber sprach von zwei „tausendprozentigen“ Möglichkeiten, in denen sein Stürmer jeweils am Tormann scheiterte. Statt des möglichen 4:1 blieb Mank im Spiel und verkürzte in der 86. Minute durch Andreas Zimola noch auf 2:3, laut Unterhuber erneut nach einer Standardsituation. Trotzdem blieb der Trainer bei seiner Einschätzung: „Ich habe nie das Gefühl gehabt, dass wir das Spiel aus der Hand geben.“ Gerade das gefiel ihm an diesem Auftritt, weil seine Mannschaft gegen einen spielstarken Gegner ruhig blieb und den Vorsprung am Ende über die Zeit brachte.

„In Mank musst du einmal bestehen“

Entsprechend positiv fiel sein Gesamturteil aus. „Wir haben heute wieder sehr wenig zugelassen. Wir stehen sehr gut, haben unsere Momente im Umschaltspiel gut genutzt und waren bei Standards erfolgreich“, sagte Unterhuber, der den Auswärtssieg in Mank ausdrücklich hoch einstufte. „In Mank musst du einmal bestehen. Das ist eine sehr gute Mannschaft und auch eine sehr gute Heimmannschaft. Deswegen ist der Sieg für mich höher einzuordnen.“ Gleichzeitig schob er nach, dass der Gegner am Ball „sehr stark“ gewesen sei und über „sehr gute individuelle Klasse“ verfüge. Gerade deshalb hatte dieser Erfolg aus seiner Sicht Gewicht: Ratzersdorf gewann nicht nur wegen der frühen Tore, sondern weil es über weite Strecken sehr kompakt verteidigte und seine guten Momente konsequent nutzte.

1. Klasse West-Mitte: USC Mank : Ratzersdorf - 2:3 (1:2)

  • 86
    Andreas Zimola 2:3
  • 64
    Lukas Mitterwachauer 1:3
  • 44
    Issiaka Ouedraogo 1:2
  • 16
    Alwin Lackner 0:2
  • 1
    Milan Ferencik 0:1