Spielberichte

„Die schnelle Führung hat uns Sicherheit gegeben“ – Markersdorf bringt 3:0 kontrolliert heim

Ligaportal als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
USG Alpenvorland
USC Markersdorf

In der 1. Klasse West-Mitte hat USC Markersdorf am Sonntag bei USG Alpenvorland einen klaren 3:0-Auswärtssieg eingefahren. Trainer Christian Hasenberger sprach danach von einem „sehr kontrollierten Spiel über neunzig Minuten“ und nannte vor allem die frühe Führung als Schlüsselmoment. Markersdorf führte schon zur Pause 2:0, ließ laut seinem Coach kaum etwas zu und machte die Partie nach dem dritten Treffer endgültig zu.

Die Beine mehrerer Fußballspieler in Rot-Gelb und Weiß

Image by Phillip Kofler from Pixabay

Frühe Führung bringt Ruhe ins Spiel

Hasenberger hatte nach dem Schlusspfiff keinen Anlass, den Auftritt größer zu machen, als er war. „Es war von uns ein sehr kontrolliertes Spiel über neunzig Minuten. Nicht das beste Spiel, aber auch nicht das schlechteste Spiel“, sagte der Markersdorfer Trainer. Genau so verlief die Partie aus seiner Sicht dann auch. Schon in der 3. Minute ging seine Mannschaft durch Fabian Köberl in Führung, und dieser frühe Treffer gab dem Tabellenführer sofort jene Sicherheit, auf die Hasenberger später mehrfach verwies. Markersdorf hatte in der Folge mehr vom Spiel, verwaltete den Vorsprung gut und ließ den Gastgeber kaum zu Möglichkeiten kommen. Noch vor der Pause legten die Gäste in der 38. Minute nach, als Christopher Grilz das 2:0 erzielte. Für den Trainer war auch dieser Spielstand zu diesem Zeitpunkt hochverdient, weil seine Mannschaft davor bereits weitere gute Möglichkeiten hatte. „Zur Halbzeit hätte es auch höher stehen können oder müssen“, meinte Hasenberger und verwies auf einen Stangen- und einen Lattenschuss sowie etliche Chancen seiner Elf.

Nach der Pause bleibt die heikle Phase ohne Folgen

Ganz ohne kritischen Moment verlief der Nachmittag aus Sicht der Gäste aber nicht. Direkt nach Wiederbeginn bot sich Markersdorf laut Hasenberger sofort die große Chance auf das 3:0, doch Fabian Köberl brachte den Ball allein vor dem Tormann nicht im Tor unter. Im Gegenzug kam Alpenvorland dann zur ersten echten Möglichkeit der Partie. Gerade diese kurze Phase blieb dem Trainer besonders im Kopf, weil sich das Spiel hier noch einmal hätte drehen können. „Wenn sie da das 2:1 machen, wird die Partie wahrscheinlich noch einmal knapp“, sagte Hasenberger. Dass die Gastgeber diese Gelegenheit nicht nutzten, war für ihn deshalb einer der entscheidenden Punkte dieses Spiels. Markersdorf blieb in dieser Situation stabil, verlor nicht die Ordnung und behielt die Kontrolle. Als Fabian Köberl dann in der 61. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 3:0 stellte, war die Begegnung für den Trainer entschieden. „Beim 3:0 war es dann erledigt“, brachte es Hasenberger auf den Punkt.

Die Null als Basis, vorne genug Zug zum Tor

Was dem Trainer an diesem Auswärtssieg besonders gefiel, war vor allem die Arbeit gegen den Ball. „Wenn man zu null spielt, liegt die größte Stärke meistens im Defensivverhalten, weil die Null nicht selbstverständlich ist“, sagte Hasenberger. Genau darin sah er die Grundlage für die drei Punkte. Seine Mannschaft habe über weite Strecken sehr gut verteidigt, sehr wenig zugelassen und damit die Basis für den Sieg gelegt. Gleichzeitig blieb Markersdorf nach vorne immer wieder gefährlich. Das erste Tor beschrieb der Coach als klare, einfache Szene: Ein Weitschuss von Musa Mustafi ging an die Latte, Fabian Köberl verwertete den Abpraller zum frühen 1:0. Auch das 2:0 hob Hasenberger hervor, weil es „ein Tor war, wie wir es im Training immer machen“. Dazu kam später noch das dritte Tor, das er als sauber ausgespielten Konter schilderte, den Köberl „eiskalt abgeschlossen hat“. Für den Trainer war damit in beide Richtungen viel von dem zu sehen, was seine Mannschaft im Moment stark macht.

Klare Einordnung und trotzdem genug Arbeit

Trotz des deutlichen Ergebnisses wollte Hasenberger den Auftritt nicht als fertige Sache verkaufen. „Zum Verbessern gibt es immer etwas. Wer sagt, wir sind schon fertig, das wäre falsch“, stellte er klar. Er sprach dabei sowohl die Arbeit gegen den Ball als auch die Ruhe am Ball an und machte deutlich, dass auch nach einem 3:0 noch genug Punkte offenbleiben. Den Gegner ordnete er ebenfalls respektvoll ein. Alpenvorland sei „ein unangenehmer Gegner zum Spielen“, eine Mannschaft, die kämpfe und zuhause sicher noch den einen oder anderen überraschen werde. Dass Markersdorf die Partie so sauber auf seine Seite zog, wertete der Trainer deshalb umso höher. Unter dem Strich blieb ein Auftritt, der nicht spektakulär sein musste, um überzeugend zu wirken: frühe Führung, wenig zugelassen, vor der Pause nachgelegt und nach dem dritten Treffer alles im Griff. Für den Tabellenführer aus Markersdorf war das nach Runde sieben ein Auswärtssieg, der sehr gut zur bisherigen Saison passt.

1. Klasse West-Mitte: USG Alpenvorland : Markersdorf - 0:3 (0:2)

  • 61
    Fabian Köberl 0:3
  • 38
    Christopher Grilz 0:2
  • 3
    Fabian Köberl 0:1