In der 1. Klasse West-Mitte hat USG Alpenvorland am Samstag gegen FCU Gerersdorf/E. mit 1:4 verloren. Aus Sicht der Gäste war vor allem der frühe Einstieg entscheidend. Obmann Franz Haiderer sprach von einem „sehr günstigen Spielverlauf“ für seine Mannschaft: Gerersdorf ging rasch in Führung, legte vor der Pause nach, überstand nach dem Wechsel eine starke Phase der Heimelf und machte die Partie mit dem dritten Tor zu.

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Für Gerersdorf begann die Partie beinahe ideal. Bereits in der 9. Minute brachte Alyas Hamkar die Gäste mit 1:0 in Führung, und genau dieses frühe Tor stellte Haiderer in den Mittelpunkt seiner Analyse. „Das 1:0 relativ früh nach Spielbeginn war sicherlich ein wichtiges Tor, weil dadurch unsere Mannschaft die nötige Sicherheit gewonnen hat“, sagte der Obmann. Dort sei es nie ganz leicht zu spielen, meinte er weiter, umso wertvoller sei dieser Start gewesen. Gerersdorf stand danach stabil, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und legte in der 32. Minute erneut durch Hamkar zum 2:0 nach. Für Haiderer war das schon ein ganz wichtiger Schritt: „Mit dem 2:0 vor der Pause haben wir uns einen schönen Vorsprung erarbeiten können.“ So gingen die Gäste mit einer klaren Führung in die Halbzeit und hatten das Spiel damit schon deutlich in ihre Richtung gebracht.
Ganz so klar, wie es das Endergebnis aussehen lässt, war die Partie nach Darstellung des Gäste-Funktionärs aber nicht über die gesamten 90 Minuten. Haiderer hielt fest, dass Alpenvorland vor allem mit spielerischen Mitteln zum Erfolg kommen wollte und schon in der ersten Hälfte gefährlich wurde. Nach seiner Erinnerung hatten die Gastgeber sogar einen Stangenschuss, bei einem 1:1 hätte sich die Begegnung also auch anders entwickeln können. Nach dem Seitenwechsel war dann „sicher Alpenvorland am Drücker“, wie er sagte. Gerersdorf brauchte in dieser Phase auch das nötige Glück, überstand den Druck aber ohne Gegentor. Als Ramazan Yildiz in der 56. Minute das 3:0 erzielte, war die Sache für Haiderer entschieden: „Endgültig war das Spiel dann nach dem 3:0.“ In der 89. Minute fielen noch zwei Tore: Emilio Ada erhöhte auf 4:0, Jakub Stefancin erzielte für Alpenvorland den Treffer zum 1:4-Endstand.
Dass Gerersdorf am Ende so deutlich gewann, führte Haiderer vor allem auf zwei Dinge zurück: eine ordentliche Arbeit in der Defensive und Probleme, die die schnellen Spitzen beim Gegner auslösten. „Wir haben hinten in der Abwehr gut gestanden“, sagte er, und genau darin habe die Basis gelegen. Gleichzeitig hätten die schnellen Stürmer Alpenvorland immer wieder beschäftigt, weil die Heimelf in der Defensive Schwierigkeiten gehabt habe. Trotz des 4:1 wollte Haiderer die Aufgabe nicht kleinreden. „Alpenvorland war sicher kein leichter Gegner“, betonte er, und auch der späte Treffer der Gastgeber sei „durchaus verdient“ gewesen, weil sie nie aufgegeben hätten. Mit Kritik am Schiedsrichter hielt er sich nicht auf: Aus seiner Sicht gab es keine strittigen Entscheidungen, der Unparteiische habe die Partie gut im Griff gehabt. Noch größer als jede Suche nach Verbesserungen nach einem solchen Ergebnis ist bei den Gästen im Moment ohnehin der Blick auf die nächsten Wochen. „Wir freuen uns jetzt einmal über diesen Sieg“, sagte Haiderer, verwies aber gleich auf das Derby gegen Hafnerbach sowie die weiteren Aufgaben gegen Ratzersdorf und Eichgraben. Vier Runden sind in diesem Herbst noch zu spielen, Gerersdorf bleibt mit diesem Erfolg in der Spitzengruppe dabei und genau dort wollen die Gäste laut ihrem Obmann auch bleiben.