Spielberichte

ASK SAR Hausmening, Oliver Scheuch: „Doppelschlag bringt gerechtes 2:2 im Derby gegen ASK Metran Kematen“

ASK Hausmening
ASK Kematen

Ein intensives Nachbarschaftsduell prägte den Nachmittag in der 1. Klasse West zwischen dem ASK SAR Hausmening und dem ASK Metran Kematen. Aus Sicht von Oliver Scheuch, Sportlicher Leiter der Hausherren, war es eine Partie mit zwei Gesichtern: fehleranfällige erste Hälfte, druckvolle Reaktion nach der Pause. Seine Eindrücke kreisen um Balance im Ballbesitz, wenige Aufreger, unauffällige Standards – und klare Lehren für die nächsten Schritte.

Zweikampf zwischen Spielern in Rot und Weiß-Blau - Ball in der Luft

Image by Jörg Struwe from Pixabay

Zwei Halbzeiten, zwei Gesichter

„Es war ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten – die erste gehörte ASK Metran Kematen, die zweite Hausmening. Recht viel Taktik war nicht zu sehen; es war von vielen Fehlern geprägt“, skizzierte Scheuch. Die Chronologie stützt dieses Bild: Nach Ungenauigkeiten im Aufbau der Gastgeber traf Jan Sipka in der 19. Minute zum 0:1, Martin Janecka legte in Minute 31 das 0:2 nach. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen. Nach der Pause kippte die Statik: Hausmening drückte, gewann die Bälle höher und belohnte sich binnen zwei Minuten – in der 72. Minute verkürzte Jaroslav Kubricky auf 1:2, ehe Jozef Vajs in Minute 74 den 2:2-Ausgleich herstellte. „Unterm Strich war es ein gerechtes Unentschieden“, fasste Scheuch zusammen.

Ausgeglichen, intensiv, ohne große Aufreger

Im Kern sah Scheuch eine Partie auf Augenhöhe: „Erste Halbzeit war der ASK Metran Kematen besser, zweite Halbzeit Hausmening – am Ende ziemlich pari.“ Das passte zum Charakter des Derbys, das mehr von Intensität als von Tüftelei lebte: „Recht viel Taktik war nicht zu sehen; die Partie war von Fehlern geprägt.“ Standards blieben auf beiden Seiten unauffällig. Und obwohl es körperlich zuging, geriet das Spiel nie außer Kontrolle: „Es war ein hart geführtes Derby, aber der Schiedsrichter hatte es gut im Griff. Nichts wirklich Dramatisches, höchstens Kleinigkeiten.“

Akzente und Ausblick

Auf individueller Ebene wollte Scheuch den Fokus im eigenen Lager halten: „Ich mag über andere Mannschaften nicht sprechen, aber bei uns hat der Andreas Haider den Unterschied gemacht.“ Gemeint war Andreas Haider, der nach der Pause wichtige Impulse setzte. Seine Einschätzung fügt sich in das Gesamtbild einer zweiten Halbzeit, in der Hausmening höher anlief, Ballgewinne forcierte und den Druck stetig erhöhte – bis der Ausgleich binnen kürzester Zeit Realität war.

Für die nächste Woche ist der Plan klar: den Auftritt aus Durchgang zwei konservieren, „höher angehen, im Ballbesitz dominanter sein und sauberer spielen“. Weniger Eigenfehler im Aufbau, dieselbe Entschlossenheit in der Rückeroberung – mit diesem Fahrplan will Hausmening aus einem „ziemlich pari“ verlaufenen Derby die richtigen Lehren ziehen.

1. Klasse West: Hausmening : Kematen - 2:2 (0:2)

  • 74
    Jozef Vajs 2:2
  • 72
    Jaroslav Kubricky 1:2
  • 31
    Martin Janecka 0:2
  • 19
    Jan Sipka 0:1