Zum Auftakt in der 1. Klasse West hat sich der SCU Euratsfeld von ASK SAR Hausmening mit 2:2 getrennt. Nach einem frühen 2:0 sah es für die Hausherren lange gut aus, am Ende stand aber nur ein Punkt, weil der Ausgleich erst in der Nachspielzeit fiel. Trainer Vitalis Stankevicius sprach von einem gerechten Remis, benannte aber auch klar, warum seine Mannschaft den Sieg nicht über die Zeit brachte.

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Der SCU Euratsfeld legte im ersten Spiel der neuen Saison einen Start hin, wie ihn sich ein Heimteam nur wünschen kann. Bereits in der 6. Minute brachte Peter Sladek den SCU Euratsfeld mit 1:0 in Führung. Nur sechs Minuten später erhöhte Elias Zeilinger auf 2:0. Damit war früh ein Polster da, und genau dieser Beginn sprach zunächst klar für den SCU Euratsfeld. Ganz ruhig wurde die Partie aber nicht. Hausmening kam in der 29. Minute durch Jakub Goga auf 2:1 heran und hielt die Begegnung damit offen. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb der SCU Euratsfeld lange vorne, ehe in der dritten Minute der Nachspielzeit ein Eigentor von Peter Sladek noch den 2:2-Endstand brachte.
Trainer Vitalis Stankevicius fasste das Ergebnis nach dem Schlusspfiff zunächst knapp zusammen: „Es war ein gerechtes Unentschieden.“ Gleichzeitig verschwieg der Trainer des SCU Euratsfeld nicht, dass der Verlauf nach dem frühen 2:0 aus seiner Sicht mehr möglich gemacht hätte. „Nach dem 2:0 müssen wir auf das 3:0 spielen und dürfen nicht nur Tore verteidigen“, sagte Vitalis Stankevicius. Genau in dieser Aussage steckt die Hauptkritik des Trainers. Der SCU Euratsfeld hatte sich das Spiel mit den beiden frühen Treffern von Peter Sladek und Elias Zeilinger gut hergerichtet, konnte diesen Vorteil aber nicht so nutzen, dass ASK SAR Hausmening wirklich aus dem Spiel genommen wurde. Dass der Ausgleich erst ganz am Ende fiel, änderte für Vitalis Stankevicius nichts daran, dass sich die Partie schon vorher in eine Richtung entwickelt hatte, in der der Gegner immer mehr Zugriff bekam.
Besonders deutlich wurde der Trainer des SCU Euratsfeld bei der Einordnung der zweiten Halbzeit. „Der Gegner war näher am Sieg“, sagte Vitalis Stankevicius und begründete das vor allem mit der Präsenz von ASK SAR Hausmening nach der Pause. „In der zweiten Halbzeit war der Gegner körperlich präsenter als wir“, meinte der Trainer, der bei seiner Mannschaft vor allem bei Kräften und Laufbereitschaft ein Defizit gesehen hat. „Uns haben ein bisschen die Kräfte und die Laufbereitschaft gefehlt“, so Vitalis Stankevicius. Ganz ohne positive Punkte wollte er den Auftritt aber nicht stehen lassen. „Die Kollektivarbeit war gut“, hielt er fest. Dazu kam, dass sich der SCU Euratsfeld laut seinem Trainer auf ein schwieriges Auftaktspiel eingestellt hatte. „Wir haben gewusst, dass es nicht einfach wird und wie sie spielen“, sagte Vitalis Stankevicius. Auch mit der Leitung des Unparteiischen war er einverstanden: „Das war alles in Ordnung. Der Schiedsrichter hatte das Spiel in der Hand.“ Unterm Strich bleibt für den SCU Euratsfeld zum Start in die neue Saison ein Punkt und die klare Erkenntnis des Trainers, dass ein früher Vorsprung alleine noch nicht reicht, wenn ein Gegner wie ASK SAR Hausmening bis zuletzt im Spiel bleibt.