In der 1. Klasse West hat sich ASK Metran Kematen im Duell mit SV Raika Essmeister Neumarkt mit 1:0 durchgesetzt. Nach einem torlosen ersten Durchgang fiel die Entscheidung erst in der 75. Minute, doch aus Sicht von Trainer Daniel Grubhofer war der Sieg kein Zufall. „Wir haben endlich 90 Minuten das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte er nach einer Partie, in der seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit konstant blieb.

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Von Beginn an hatte ASK Metran Kematen nach Grubhofers Eindruck einen klaren Plan und setzte ihn diesmal auch sauber um. Der Trainer gefiel vor allem, dass seine Mannschaft nicht nur in einzelnen Phasen aktiv war, sondern über die vollen 90 Minuten bei der Sache blieb. „Wir sind sehr gut in das Spiel gestartet, haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, und konnten unsere Leistung diesmal endlich über 90 Minuten abrufen“, sagte er. Zur Pause stand es zwar 0:0, doch genau das war für ihn eher Ausdruck der liegen gelassenen Möglichkeiten als eines ausgeglichenen Spiels. Grubhofer meinte sogar, seine Mannschaft hätte schon zur Halbzeit zumindest führen müssen.
Dass die Entscheidung dann erst in der 75. Minute fiel, passte für den Trainer nicht ganz zum gesamten Verlauf. Der einzige Treffer war für ihn „längst überfällig“, weil ASK Metran Kematen nach seiner Sicht schon davor genug Chancen auf die Führung gehabt hatte. Beim 1:0 schilderte Grubhofer einen guten Vorstoß über das Mittelfeld und einen Ball in die Schnittstelle. Offiziell wurde Lukas Fehringer als Torschütze geführt. „Das war verdient“, sagte der Kematner Trainer, der in diesem Treffer weniger einen glücklichen Moment als vielmehr die späte Belohnung für einen durchgehend engagierten Auftritt sah.
Besonders wichtig war Grubhofer, warum das Spiel diesmal in diese Richtung lief. „Es waren eindeutig der Ehrgeiz, der Wille und die Zweikämpfe, die uns in den ersten beiden Spielen gefehlt haben“, erklärte er. ASK Metran Kematen habe diesmal alle Duelle angenommen und sei nicht nur in kurzen guten Phasen präsent gewesen. Gleichzeitig verlor der Trainer den Gegner nicht aus dem Blick. SV Raika Essmeister Neumarkt sei mit seiner Dreierkette unangenehm, habe nach der Pause wie erwartet auf eine Viererkette umgestellt und verfüge zudem über viel Größe, was bei Standards immer Gefahr bringe. Umso mehr gefiel ihm, wie sauber seine Mannschaft darauf eingestellt war.
Dass die Partie dabei ohne große Diskussionen über Fouls oder strittige Entscheidungen auskam, passte für Grubhofer ebenfalls ins Bild. Er sprach von einem fairen, gut geführten Spiel, das eher von spielerischen Aktionen als von Härte lebte. Auch den Unparteiischen lobte er ausdrücklich: „Der Schiedsrichter hat das sehr gut gemacht, das Spiel super laufen lassen und eine konsequente Linie über 90 Minuten durchgezogen.“ Für ASK Metran Kematen bleibt damit vor allem hängen, dass die Mannschaft diesmal genau jene Konstanz gezeigt hat, die ihr laut Trainer zuvor gefehlt hatte. Das 1:0 gegen SV Raika Essmeister Neumarkt war deshalb nicht nur ein knappes Ergebnis, sondern vor allem ein Auftritt, auf den Kematen aufbauen kann.