In der 1. Klasse West hat TSV Meisl Grein am Freitagabend gegen ASK SAR Hausmening mit 3:1 gewonnen und damit die erhoffte Reaktion auf zuletzt weniger zufriedenstellende Wochen geliefert. Trainer Eimantas Valaitis sah vor allem den Start in die Partie und die Disziplin seiner Mannschaft als Grundlage dafür, dass Grein zuhause über weite Strecken auf Kurs blieb und sich diesmal auch mit drei Punkten belohnte.

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Grein erwischte genau jenen Beginn, den sich Valaitis gewünscht hatte. Bereits in der 3. Minute brachte Dmytro Kyrychenko die Gastgeber mit 1:0 in Führung, und dieser Treffer passte zu jener Anfangsphase, die der Trainer später besonders hervorhob. "Die ersten zehn Minuten haben wir sehr gut begonnen", sagte Valaitis. Für ihn war wichtig, dass seine Mannschaft von Beginn an geordnet auftrat und nicht nur offensiv, sondern auch in der Arbeit gegen den Ball aufmerksam blieb. Bis zur Pause blieb es beim 1:0, doch gerade diese erste Halbzeit gefiel dem Greiner Coach, weil seine Elf nach seiner Einschätzung diszipliniert blieb und sich an den Plan hielt.
Lange war die Partie nach dem Seitenwechsel mit diesem knappen Vorsprung noch offen, ehe Grein in der Schlussphase entscheidend nachlegte. In der 70. Minute erhöhte Kevin Kerschbaummayer auf 2:0, nur sechs Minuten später stellte Niklas Killinger auf 3:0. Erst danach kam Hausmening durch Steliano Filip noch zum 3:1 in der 80. Minute. Valaitis erklärte, warum der frühe Vorteil für ihn so wichtig war: "Ein guter Start und ein frühes Tor machen es natürlich leichter zu spielen." Danach habe seine Mannschaft, so der Trainer, in der Organisation für Offensive und Defensive vieles richtig gemacht und sich damit die Grundlage für diesen Erfolg geschaffen.
Im Mittelpunkt seiner Analyse stellte Valaitis aber nicht einzelne Tore, sondern das Zusammenspiel seiner Mannschaft. "Disziplin war der Schlüssel für dieses Spiel", sagte er deutlich. Hausmening sei keineswegs ein leichter Gegner gewesen, vielmehr sprach der Greiner Trainer von einer guten Mannschaft mit spielerischer Qualität und ordentlicher Ballkontrolle. Umso mehr gefiel ihm, dass seine Elf geschlossen auftrat. "Jeder Spieler wusste, was er machen muss", betonte er. Gerade diese mannschaftliche Geschlossenheit zog sich aus seiner Sicht durch alle Linien. "Vom Tormann bis zu den Offensivspielern hat es gut funktioniert", sagte Valaitis und hob auch die Kommunikation innerhalb des Teams hervor.
Der 3:1-Erfolg war für Grein auch deshalb wichtig, weil Valaitis mit den Ergebnissen der vergangenen Wochen nicht zufrieden gewesen war. Er sprach von einer "guten Reaktion zuhause" und freute sich darüber, dass Grein an diesem Abend drei Punkte holte. Trotz des gelungenen Abends wollte er den Sieg aber nicht größer machen, als er ist. "Wir müssen stabil bleiben. Wir müssen diese Leistung weiter zeigen", forderte der Trainer. Gerade auswärts müsse seine Mannschaft dieselbe Motivation und dieselbe Geschlossenheit auf den Platz bringen. Der Heimsieg gegen Hausmening soll aus Greiner Sicht deshalb erst dann richtig wertvoll sein, wenn in den nächsten Runden nachgelegt wird.