Spielberichte

„Das 1:0 war der Dosenöffner“ – Euratsfeld belohnt sich mit 2:1 gegen Kematen

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SCU Euratsfeld
ASK Kematen

In der 1. Klasse West hat sich SCU Euratsfeld in Runde sechs gegen ASK Metran Kematen mit 2:1 durchgesetzt. Trainer Vitalis Stankevicius sprach danach von einem turbulenten Spiel, sah seine Mannschaft aber über weite Strecken als spielbestimmend. Ausschlaggebend waren aus seiner Sicht Disziplin, Zusammenhalt und der bessere Umgang mit den entscheidenden Phasen.

Schiedsrichter hält einen Fußball in der Hand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Die Führung fällt spät, kommt für Euratsfeld aber zur richtigen Zeit

Stankevicius ließ nach dem Schlusspfiff keinen Zweifel daran, wie er die Partie gesehen hat. „Es war ein turbulentes Spiel. Wir haben das ganze Spiel im Griff gehabt. Mit unserer taktischen Aufgabe haben wir dem Gegner das Leben schwer gemacht“, sagte der Euratsfeld-Trainer. Die Gastgeber hielten Kematen damit aus seiner Sicht über lange Strecken gut weg vom eigenen Tor und hatten das Spiel unter Kontrolle, auch wenn die Führung zunächst auf sich warten ließ. Erst in der 44. Minute fiel das 1:0, dafür aber umso wichtiger: David Ivan traf kurz vor der Pause per Distanzschuss. Für Stankevicius war dieser Treffer mehr als nur die Halbzeitführung. „Das 1:0 war sicher der Dosenöffner. David Ivan hat kurz vor der Pause ein wunderschönes Tor gemacht“, sagte er. So ging Euratsfeld mit einem guten Gefühl in die Kabine und hatte genau jenen Vorsprung, der zum Spielverlauf passte.

Nach der Pause wird es unruhig, Sladek legt nach

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Aus Sicht der Gastgeber änderte das aber nichts am roten Faden. Euratsfeld blieb diszipliniert und kam in der 65. Minute zum 2:0, als Peter Sladek eine Umschaltphase erfolgreich abschloss. Genau darin sah der Trainer einen wichtigen Unterschied zwischen den beiden Mannschaften. „Wir sind in Führung gegangen und haben in der zweiten Halbzeit sehr diszipliniert verteidigt. Die Umschaltphase hat bei uns besser funktioniert“, sagte Stankevicius. Ganz zufrieden war er mit dem Umgang nach dem zweiten Treffer aber nicht, weil er mehr Konsequenz im Abschluss sehen wollte. „Nach dem 2:0 müssen wir das dritte und vierte Tor machen. Leider haben wir das nicht gemacht“, meinte er. Statt der möglichen Vorentscheidung brachte ein Standard die Gäste zurück, Daniel Drescher verkürzte in der 72. Minute auf 2:1. Mehr sprang für Kematen danach aber nicht mehr heraus.

Disziplin und Teamleistung geben den Ausschlag

Dass Euratsfeld den knappen Vorsprung am Ende ins Ziel brachte, führte Stankevicius vor allem auf die Haltung seiner Mannschaft zurück. „Der entscheidende Moment war der Wille für den Sieg. Die Disziplin war extrem wichtig dabei“, sagte er. Gerade diese beiden Punkte stellte er in seiner Analyse mehrfach in den Vordergrund, weil sie für ihn die Basis des Heimsiegs waren. Gleichzeitig sprach er aber auch offen an, wo noch Luft nach oben bleibt. „Besonders gut funktioniert haben der Zusammenhalt und die Disziplin. Luft nach oben gibt es sicher bei der Chancenverwertung. Wir müssen aus unseren Möglichkeiten mehr Tore machen“, so der Trainer. Auch den Gegner ordnete er fair ein. Kematen habe versucht mitzuspielen und sei phasenweise aggressiv aufgetreten, „aber ich glaube, wir hatten Vorteile“. Unterm Strich blieb deshalb eine klare Bewertung des Euratsfelder Trainers: „Die Teamleistung hat heute richtig gut funktioniert.“ Nach diesem 2:1 will Euratsfeld nun aufbauen und den nächsten Schritt gleich in der kommenden Woche nachlegen.

1. Klasse West: Euratsfeld : Kematen - 2:1 (1:0)

  • 72
    Daniel Drescher 2:1
  • 65
    Peter Sladek 2:0
  • 44
    David Ivan 1:0