In der 1. Klasse West hat sich ASK SAR Hausmening im Heimspiel gegen SU Weise Raika Aschbach mit 2:1 durchgesetzt. Nach der 1:0-Pausenführung wurde es nach dem frühen Ausgleich eng, doch laut Sportlichem Leiter Oliver Scheuch brachte ein vergebener Elfmeter der Gäste die Hausherren wieder zurück. Am Ende entschied ein spätes Tor von Steliano Filip eine Partie, die Scheuch als "sehr gutes Match für die erste Klasse" einordnete.

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Dass Hausmening nach 37 Minuten in Führung ging, passte zu Scheuchs Gesamteindruck der ersten Hälfte. Nach einem Eigentor von Roland Caprnka stand es 1:0 für die Gastgeber, und genau diese Phase sah der Sportliche Leiter leicht auf Hausmeninger Seite. "Die erste Halbzeit war Hausmening ein bisschen besser, es war generell eine sehr gute Partie", sagte er nach dem Spiel. Zugleich machte Scheuch klar, dass dieser Vorsprung nichts mit einem einseitigen Spiel zu tun hatte. Aschbach habe sich "bärenstark präsentiert" und sei für ihn sogar ein Titelfavorit. Gerade deshalb wertete er die Pausenführung als wichtig, aber noch lange nicht als Vorentscheidung.
Nach Wiederbeginn kippte die Partie dann zunächst in die andere Richtung. Schon in der 49. Minute glich Julian Andreas Neudorfhofer zum 1:1 aus, und Scheuch sagte offen: "In der zweiten Halbzeit sind wir leider sehr schlecht reingestartet." In dieser Phase sei Aschbach "klar besser" gewesen, Hausmening habe den Zugriff verloren und musste eine heikle Situation überstehen, als die Gäste einen Elfmeter zugesprochen bekamen. Dass dieser ungenützt blieb, wurde aus Hausmeninger Sicht zum Schlüsselmoment. "Der verschossene Elfmeter hat uns wieder ins Spiel gebracht", erklärte Scheuch. Zugleich ließ er keinen Zweifel daran, wie er die Szene sah: "Der Elfmeter gegen uns war meiner Meinung nach keiner." Unabhängig davon sprach er aber von einem fairen Spiel, in dem auf beiden Seiten nichts Gehässiges dabei gewesen sei.
Genau auf diese Reaktion legte Scheuch nach dem Spiel besonderen Wert. Nach dem vergebenen Strafstoß habe seine Mannschaft wieder besser in die Partie gefunden, sei über die restliche Spielzeit stärker gewesen und habe sich schließlich in der 78. Minute belohnt. Das 2:1 durch Steliano Filip hob er dabei eigens hervor: "Das 2:1 war ein überragendes Tor von Filip, so etwas sieht man in dieser Liga nicht oft." Noch wichtiger als der einzelne Treffer war für ihn aber das Gesamtbild. "Die Teamleistung war überragend. Sie haben füreinander gekämpft", sagte Scheuch, der keinen Spieler herausheben wollte und auch das Trainerteam ausdrücklich lobte. Defensiv habe Hausmening "nicht viele Chancen zugelassen", was gegen einen Gegner wie Aschbach für ihn besonders viel Gewicht hatte.
Gerade diese Mischung aus Anerkennung für den Gegner und Lob für die eigene Mannschaft zog sich durch Scheuchs gesamte Analyse. Mehrmals sprach er von einer Partie "auf Augenhöhe" und nannte es ein "gutes Match für die erste Klasse". Dass Hausmening sich in so einem Spiel durchsetzte, führte er weniger auf einzelne Aktionen als auf Geschlossenheit zurück. Gleichzeitig will er den Sieg nicht größer machen, als er ist. "In der Strafraumbesetzung und im Torabschluss lassen wir noch zu viel liegen", sagte der Sportliche Leiter. Die Defensive habe ihm gefallen, vor dem Tor müsse sein Team aber konsequenter werden. Genau dort sieht Hausmening den nächsten Schritt, wenn solche engen Spiele auch in den kommenden Wochen wieder auf die eigene Seite gezogen werden sollen.