Der SC Zwettl steht in der Meisterschaft aktuell ex aequo auf dem neunten Rang. In einem Klassement, welches nur die Partien vor dem eigenen Anhang berücksichtigt, gehört die Mannschaft sogar zu den Top Five. Dass der Verein in der Braustadt eine Macht ist, stellte er nun auch am Dreikönigstag unter Beweis. Er organisierte sein Futsal Masters und ging tatsächlich als Erster über die Ziellinie. Entsprechend gutgelaunt unterhielt sich Obmann Martin Grünstäudl mit Ligaportal über die erfreulichen Resultate, die der Bewerb mit sich brachte.
Wie krönte man sich zum Champion?
Martin Grünstäudl: „In der Gruppe bekamen wir es mit Arbesbach, unserem Ligakonkurrenten Schrems, Eggenburg und Kottes zu tun. Aus den Partien holten wir das Punktemaximum. Gegen die beiden Letztgenannten schaute sogar ein 4:0 bzw. ein 6:0 raus. Mit der Bilanz stieg das Team natürlich auf. Im Semifinale setzte es sich dann in einem internen Duell gegen die zweite Mannschaft durch. Im großen Endspiel wartete schließlich noch Schwarzenau. Der Kontrahent ging in Front und machte es uns zu Beginn richtig schwierig. Glücklicherweise legte er nicht nach und so kamen unsere Burschen zurück. Sie drehten die Partie und final pfiff der Referee das Match mit einem 3:1 für uns ab. Wir traten mit einer starken Auswahl an. Unter anderem liefen Gregor Schmidt, Johannes bzw. Michael Herrsch, Kilian Bayer, Nico Dornhackl und Winterverpflichtung Jakob Seidl auf. Besonders erfreulich ist, dass sich nicht nur unsere Männer, sondern auch die Frauen die Krone aufsetzten.“
Welchen Stellenwert hat das Turnier für den Verein?
Martin Grünstäudl: „Ganz wichtig sind solche Veranstaltungen natürlich. Für uns gehört es dazu, verschiedene Events zu organisieren. Sei es jetzt am Sportplatz, in der Halle oder vielleicht auch diverse kulturelle Beiträge. Wir möchten den Zwettlern etwas bieten. Der Fußballclub soll nicht nur mit dem runden Leder in Verbindung gebracht werden. Es geht da auch sehr stark um die Identifikation der lokalen Leute. In dem Sinne spreche ich meinen Dank an die vielen fleißigen Hände aus. Zum Glück verfügen wir über jede Menge Ehrenamtliche, die einen ganz wichtigen Beitrag leisten. Da sind im Hintergrund sicher mindestens 20 Helfer tätig gewesen. Ohne deren Unterstützung wäre das in der Form nicht durchführbar. Umso schöner, wenn der Besuch so toll ausfällt. Über den gesamten Tag durften wir sicher 900 Fußballinteressierte begrüßen.“
Sind weitere Transfers geplant?
Martin Grünstäudl: „Am Montag steigt der Vorbereitungsauftakt. Das komplette Team, inklusive der drei bereits geholten Neuzugänge, freut sich darauf. Ein Triumph ist natürlich immer förderlich für die Motivation. Es gibt viel Schnee und es herrschen eisige Bedingungen. Die ersten Tage werden herausfordernd sein. Aber ich bin überzeugt, dass wir uns darauf einstellen können. Sollten wir in den Übungseinheiten erkennen, dass es noch Bedarf gibt, besteht durchaus die Möglichkeiten, noch eine Verstärkung an Land zu ziehen.“