1. NÖN-Landesliga

St. Peter wird Vize-Champion beim Masters in Amstetten!

UFC St. Peter/Au bekleidet in der 1. Landesliga aktuell ex aequo den fünften Rang. Das Team ist also sehr weit oben platziert. Noch weiter vorne war es nun am Dreikönigstag indoor zu finden. Die Mannschaft stürmte bis ins Endspiel. Erst dort wurde sie von den Heimischen ausgebremst. Nichtsdestotrotz darf der Verein stolz auf sich sein. Der Auftakt ins neue Jahr ist definitiv gelungen. Trainer Anton Saric unterhielt sich mit Ligaportal über die Performance seiner Truppe und schilderte die erlebten Ereignisse.

Welchen Stellenwert hat so ein Hallenturnier?

Anton Saric: „Ich mag es, wenn man sich messen kann. Solchen Bewerbe sind immer eine tolle Möglichkeit, eine Winner-Mentalität zu entwickeln. Wir warfen eine starke Auswahl ins Rennen. Unter anderem liefen Goalie Johannes Eder, Josip Martinovic, Paul Nagelstrasser, Jan Gerg oder Leandro Morina auf. Das Ziel lautete, sich den Titel zu schnappen. Leider sind wir ganz knapp gescheitert. Unabhängig davon blicke ich auf einen coolen Bewerb zurück. Die Besucher sorgten für eine tolle Atmosphäre auf den vollen Rängen.“

Wie gestaltete sich die Vorrunde?

Anton Saric: „Wir traten in der stärksten Gruppe an. Das zeigte sich dann nach den absolvierten Partien auch im Klassement. Waidhofen/Ybbs, das NWZ/AFW Amstetten und wir standen mit jeweils sechs Punkten an der Spitze. Aufgrund der Tordifferenz und der am meisten geschossenen Treffer gelang uns der Aufstieg als Erster. Ganz wesentlich dazu trug das 4:0 über Mauer/Öhling bei. Beim Letztgenannten war in der Partie wohl schon etwas die Luft draußen. Er hatte es den Kontrahenten in den beiden ersten Matches richtig schwer gemacht, final dann aber doch verloren. So blieb ihm nur der Platz am Tabellenende.“

Wie ging es in der KO-Phase weiter?

Anton Saric: „Bei den Kreuzspielen setzten wir uns zunächst im Duell mit Purgstall durch. Im Anschluss wartete wieder das NWZ/AFW Amstetten auf uns. Während der regulären Zeit kristallisierte sich kein Gewinner heraus. Es gab eine spannende Draufgabe, in der wir uns schließlich durchsetzten und uns das Erreichen des Finales sicherten. Dort gab es ein Kräftemessen mit den Hausherren. Wir legten sogar vor. Der Gegner glich jedoch aus und ging durch Keeper Simon Neudhart sogar in Führung. Sein Distanzschuss passte ganz genau. Nach der Pause ärgerte ich mich über Fouls, die der Schiedsrichter nicht ahndete. Zweimal pfiff der Referee nicht und aus den daraus folgenden Gegenstößen fingen wir uns jeweils ein Gegentor ein. Wir kämpften weiter. Jetzt netzten unsere Jungs. Mit dem Goal von Routinier Josip Martinovic kamen wir echt wieder auf einen Treffer heran. In der Schlussphase, als unsererseits das Risiko erhöht wurde, machte Martin Grubhofer den Deckel drauf. Gratulation an den Triumphator!“