1. NÖN-Landesliga

SG Ardagger/Neustadtl: Bereits vor dem Trainingslager toll in Schwung!

Die SG Ardagger/Neustadtl liegt momentan auf dem elften Rang im Klassement. Im Frühling soll es noch weiter nach oben gehen. Dafür absolviert die Mannschaft intensive Übungseinheiten. Zwei Testmatches bestritt sie ebenfalls in den letzten Tagen. Die Partien sind eine willkommene Möglichkeit, dass sich Coach Michael Unterberger ein Bild von seinen Akteuren macht. Der Trainer übernahm ja erst in der Winterpause. Ligaportal unterhielt sich mit Dieter Dirnberger, dem sportlichen Leiter. Er schilderte, wie er den Start seines Teams in das neue Jahr einschätzt.

Welches Fazit zieht man bislang von der Vorbereitung?

Dieter Dirnberger: „Die ersten beiden Freundschaftsspiele standen bereits am Programm. Zunächst trafen wir auf die Amstetten Amateure. Unsere Jungs setzten sich knapp durch. Rund eine Viertelstunde dauerte es, bis Kaltrim Berisha der einzige Treffer gelang. Bereits zur Pause wurde ordentlich durchgetauscht. In der Schlussphase gab es dann zusätzlich jede Menge Wechsel. Trotzdem blieben wir bis zum Ende ohne Gegentor. Das glückte im Duell mit Perg nicht. Unser Keeper musste einmal hinter sich greifen. Nun scorten aber auch unsere Burschen vier Goals. Vor allem die erste Hälfte gefiel richtig gut. Das Wetter macht es im Moment nicht einfach. Die genannten Begegnungen gingen auf Kunstrasen in Neuhofen über die Bühne. Der Boden erinnert eher an Asphalt. Da heißt es schon aufpassen, dass man sich im Zweikampf nicht verletzt. Soweit tat sich niemand weh. Der Umstand ist am Wichtigsten.“

Transfertechnisch passierte ganz aktuell noch etwas?

Dieter Dirnberger: „Unser Vorhaben lautete, auf Beständigkeit zu setzen. Der Plan wird umgesetzt. Einzig Lukas Hörlendsberger verließ uns. Bei dem Abgang einigte man sich früh. Seitdem passierte nichts, was mögliche Kaderveränderungen betrifft. Mit Ferdinand Unterbuchschachner verfügen wir ja quasi über einen internen Zugang. Er meldet sich nach seiner Verletzung zurück und stellt für die freigewordene Position sicher eine spannende Alternative dar. Der gestandene Profi weist ordentlich Routine auf. Bei ihm wissen wir auch, auf welche Qualitäten wir wieder setzen dürfen.“

Wie blickt man dem Rückrundenstart entgegen?

Dieter Dirnberger: „Zahlreiche weitere Tests liegen vor uns. Nächsten Freitag geht es gegen Weißkirchen. Dann wartet noch Grein, ehe wir uns auf den Weg zu unserem Trainingslager in Enzesfeld/Lindabrunn machen. Man weiß, dass man dort tolle Bedingungen vorfindet. Deswegen gehört es für uns in den letzten Jahren schon standardmäßig dazu, dort einen Halt einzulegen. Nach der Rückkehr freuen wir uns auf weitere Freundschaftspartien. Der Probegalopp steigt in Würmla. Anfang März wird es schließlich ernst. In der 16. Runde reisen wir nach Stockerau. Die Hausherren möchten den Anschluss ans hintere Mittelfeld schaffen. Wir wollen den Konkurrenten auf Abstand halten. Diese Ausgangsbedingung verspricht ein spannendes Kräftemessen.“