SCU-GLD Kilb musste sich im Herbst mit dem 13. Rang im Klassement zufriedengeben. Die Rückrunde nimmt der Verein mit einem neuen Trainer an der Seitenlinie in Angriff. Niemand Geringerer als Paul Scharner übt die Rolle auf der Kommandobrücke aus. Samstagabend bestritt seine Mannschaft die erste Begegnung im neuen Jahr. Im freundschaftlichen Kräftemessen stand sie Rabenstein gegenüber. Die Truppe warf die Tormaschine an und setzte sich klar durch. Ligaportal unterhielt sich mit Matthias Trattner, dem sportlichen Leiter. Er weiß das Ergebnis richtig einzuschätzen.
Welches Fazit zieht man nach der Partie?
Matthias Trattner: „Final behielten wir mit 6:1 die Oberhand. Lukas Hörlendsberger brachte uns in Front. Schön, dass ihm ein derartiger Einstand glückte. Normalerweise dauert es immer länger, bis unsere Verpflichtungen netzen. Er trug sich gleich nach fünf Minuten in die Schützenliste ein. Weiters traf Felix Bass vor der Pause doppelt. In der Halbzeit tauschten wir komplett durch. Im zweiten Durchgang schlugen dann auch noch Lukas Pitzl, Jonas Rrudhani sowie David Sauer zu. Natürlich ist es toll, mit so einem Resultat zu starten. Man sollte jedoch festhalten, dass der Kontrahent schon etwas ersatzgeschwächt wirkte. Nichtsdestotrotz erachte ich es für absolut positiv, dass uns der Auftritt ein gutes Gefühl gibt und Schwung verschafft.“
Die Keepersuche am Transfermarkt verlief erfolgreich?
Matthias Trattner: „Ja, tatsächlich. Wir zogen Julian Valentino Stöckl an Land. Er kommt von den SKN St. Pölten Amateuren. Das Talent absolvierte die AKA in der Landeshauptstadt. Seine Vorzüge sind sein Gardemaß. Die Körpergröße beträgt rund 1,9 Meter. Damit stellt er eine sehr spannende Option im Kasten dar. Mit ihm und Florian Kraft verfügen wir nun über Goalies, die sich durch unterschiedliche Stärken auszeichnen. Es gibt wohl ein enges Rennen bei der Frage, wer dann als unser Einser im Frühling zwischen den Pfosten agiert.“
Wie geht es in der Vorbereitung weiter?
Matthias Trattner: „Auch in den nächsten beiden Tests will der Coach so viele Spieler wie möglich einsetzen. Er möchte sie alle kennenlernen und sich ein umfassendes Bild verschaffen. Zunächst messen wir uns am Freitag mit Melk. In weiterer Folge warten etwa auch noch Krems oder Horn. Als abschließenden Gradmesser empfangen wir den FavAC. Der Regionalligist ist am letzten Wochenende des Februars in der Meisterschaft spielfrei. Der Umstand macht die Partie möglich. Da werden wir ebenfalls noch einmal gefordert werden. Und dann denke ich, dass wir für den Rückrundenauftakt gegen Wieselburg echt in der gewünschten Verfassung sein sollten.“