Mit einem überragenden 6:0-Heimerfolg gegen den SV Stockerau hält die SKU Ertl Glas Amstetten die Aufstiegschance in die Regionalliga Ost noch am Leben. Nur drei Punkte trennen die Amstettener von Tabellenführer Sollenau. Bereits in der ersten Hälfte trafen gleich fünf verschiedene Amstettener ins Schwarze. Pervorfi (4.), Holzer (7.) und Reikersdorfer G. (10.) stellten bereits in den ersten zehn Minuten eine spielentscheidende Führung her. Als Draufgabe trafen noch Milojevic (24.) und Achleitner (28.) noch bevor eine halbe Stunde gespielt war. In Hälfte zwei traf schließlich noch Torjäger Fekete (80.) zum Endstand.
Fulminant begannen die Gastgeber aus Amstetten vor einer
600-Zuschauer-Kulisse. Pervorfi zieht bereits in der vierten Minute aus
20 Metern ab und trifft zur schnellen Führung. Nur drei Minuten später
zappelt der Ball wieder im Stockerauer Tornetz. Nach einem Eckball hatte
Holzer (7.) per Kopf getroffen. Nun schon erwartungsgemäß fiel das
nächste Tor wiederum nach nur drei Minuten. Und wieder muss
Stockerau-Tormann Ehn den Ball aus dem Tor holen. Diesmal hatte
Reikerdorfer G. (10.), abermals nach Eckball getroffen. Wer jetzt
dachte, Amstetten hätte genug, lag weit daneben. Die Angriffe rollten
weiter Richtung Stockerau-Tor. Nun hielt die Abwehr aber ganze 14
Minuten, dann hieß es aber 4:0 für die Gastgeber. Milojevic (24.) traf
mit sehenswertem Heber, nachdem die Stockerauer Abwehr schwer gepatzt
hatte. Die begeisterten Zuschauer waren noch gar nicht richtig mit dem
Jubeln über das 4:0 fertig, da fiel auch schon das nächste Tor.
Achleitner (28.) knallte den Ball aus 16 Metern unhaltbar in die
Maschen.
Nun war aber etwas Durchschnaufen angesagt. Bis zur Halbzeit
passierte nichts mehr. Nach der Pause schaltete Amstetten zwei Gänge
runter und verwaltete die Führung. Stockerau war nicht in der Lage
wirklich entgegenzusetzen. Höhepunkt im zweiten Durchgang war
schließlich der Treffer zum 6:0-Endstand durch Fekete (80.), der nun bei
11 Treffern im Frühjahr hält.
Johann Wimmer (Sektionsleiter SKU Ertl Glas Amstetten)
„Ein absolut verdienter Sieg, auch in dieser Höhe. Wir haben von Beginn
an druckvoll gespielt und Stockerau gleich kalt erwischt. Seit langem
war dies wieder ein Fußballfest in Amstetten. Wir konnten nun etwas
Druck auf Sollenau ausüben. Auf dem Papier haben wir das leichtere
Restprogramm. Unsere Pläne haben wir auf eine weitere Landesligasaison
ausgelegt. Natürlich würden wir uns aber freuen, nächstes Jahr weiter
oben spielen zu dürfen. Wir müssen unsere Aufgaben erledigen. Und dann
heißt es Hoffen, dass die anderen patzen.“
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