1. NÖN-Landesliga

Bad Vöslau behält Tabellenführung nach Sieg in Leobendorf

leobendorf.jpgbad-voeslau.jpgGanz schön zittern musste der ASK Bad Vöslau um den Auswärtssieg vor 400 Zuschauern in Leobendorf. Nach zwei frühen Treffern sorgten die Gastgeber in der zweiten Hälfte für Spannung. Der SV Leobendorf hatte viele gute Möglichkeiten, der Anschlusstreffer kam aber zu spät. Eine Sensation im Spiel Tabellenletzter gegen Tabellenerster blieb aus.

 

Kompromissloser Beginn des Tabellenführers

Schon in der dritten Minute klingelte es im Tor der Gastgeber. Dominik Altrichter wurde mit einem optimalen Stanglpass bedient und sorgte für die frühe Führung seiner Mannschaft. Nach gut 20 Minuten war es Stefan Hoppel, der sehr schön angespielt wurde, nach einem weiten Pass machte er das 0:2. Die Leobendorfer Hoffnungen auf eine Überraschung schienen sehr früh geplatzt zu sein. In den Minuten nach den beiden Toren standen sie in der Abwehr gut und ließen zumindest keine weiteren Großchancen zu. Noch vor der Pause hatte Marvin Huber eine sehr gute Tormöglichkeit für den SV, die Leobendorfer nahmen den Rückstand mit in die Kabine.

Spannung in Hälfte zwei

Noch stärker als sie diese betreten hatten kehrten sie aufs Spielfeld zurück. Die Bad Vöslauer ließen sich in ihre Hälfte drängen, der Anschlusstreffer lag in der Luft. Immer wieder rettete Torwart Michael Stöckl und bewahrte die Gäste vorerst vor einem Gegentreffer. Erst knapp vor dem Ende der zweiten Hälfte war auch der Gäste-Goalie bezwungen, Wilhelm Ruiss erzielte den lange ersehnten Anschlusstreffer für Leobendorf. Das Tor kam allerdings zu spät, es blieb beim 1:2. Für Bad Vöslau war es der sechste Saisonsieg, mit nur einer Niederlage liegt der ASK weiterhin am ersten Tabellenrang der NÖ-Liga.

Mag. Johannes Anglmayer, Trainer SV Leobendorf:
„Die Enttäuschung ist groß, weil wir wieder einmal knapp dran waren und wieder mit leeren Händen dastehen. Es hat für uns wieder denkbar ungünstig angefangen, wie gegen Ober-Grafendorf haben wir ein frühes Gegentor bekommen. Das schmeißt natürlich alles, was man sich vorher vorgenommen hat, über den Haufen. Die Verunsicherung ist dann sofort wieder da, als letzter in der Tabelle ist man sowieso nicht mit Selbstvertrauen gesegnet. Danach haben wir uns aber wieder gut gefangen, haben aber das 0:2 bekommen. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir clever mitgespielt. Der Unterschied zwischen dem Tabellenletzten und dem Tabellenersten war nicht groß. Durch unsere Fehler haben die Vöslauer aber verdient gewonnen, einen Klasseunterschied habe ich nicht gesehen.“

Wilhelm Kreuz, Trainer ASK Bad Vöslau:
“Wir haben in der ersten Hälfte sehr gut gespielt und bald mit 2:0 geführt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann dem Spiel von Leobendorf angepasst, wir haben die Bälle nur mehr nach vorne geschossen. Dann ist das Spiel so dahingeplätschert und wir haben stark nachgelassen. Ohne viel Laufarbeit und spielerische Mittel wollten wir das 2:0 nach Hause spielen, aber der Sieg war nie wirklich gefährdet. Leobendorf hat nie aufgegeben und immer gekämpft, selbst als drei Spieler verletzt liegen geblieben sind haben sie weitergespielt. Das Tor war dann eigentlich gar keine echte Chance. Ich hatte keine Angst, dass wir nicht gewinnen oder gar verlieren, trotzdem bin ich mit der Leistung nicht ganz zufrieden.“

von Martin Pötz

Fotos: fairplayfoto.netbad_voeslau_-_leobendorf.jpgbad_voeslau_-_leobendorf_1.jpgbad_voeslau_-_leobendorf_2.jpgbad_voeslau_-_leobendorf_3.jpgbad_voeslau_-_leobendorf_4.jpgbad_voeslau_-_leobendorf_5.jpg