Würmla gab mächtig Gas
Wurde doch in letzter Zeit einige Kritik an Trainer und Mannschaft im eigenen Umfeld laut, so präsentierten sich die Gastgeber von der ersten Sekunde an von ihrer besten Seite. Und sie wurden auch gegen die recht harmlosen Gäste sehr rasch mit dem 1:0 belohnt. Branko Milutinovic drückte das Leder nach 13 Minuten in die Maschen.
Gäste schliefen weiter
Doch damit war Würmla noch nicht satt. Gligorije Asanin setzte nach und stellte auf 2:0 für die Heimischen. Der einzige negative Höhepunkt in der ersten Spielhälfte war die rote Karte für Philip Klemen nach einem schweren Foul (34.). Und hätte Ramazan Mutlu mit seinem Lattenpendler ein wenig mehr Glück gehabt, wäre es gar mit einer 3:0-Führung in die Halbzeitpause gegangen.
Ardagger taute ein wenig auf
Nach Wiederbeginn wurden die Gäste ein wenig munterer und hatten dabei auch durch Leovac sowie Weinberger durchaus die Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer. Doch die Prochaska-Elf kontrollierte das Spiel auch mit zehn Mann ausgezeichnet. Sie ließen sich mit einem 4-4-1-System nicht hinten hineindrängen und waren stets auf das 3:0 bedacht. Die Möglichkeiten waren durch Lalovic und Milutinovic vorhanden. Doch letztendlich war es eine kompakte Mannschaftsleistung, die den SV Würmla am Ende als verdienten Sieger sah.
Wolfgang Prochaska, Trainer SV Würmla:
„Nachdem es im Umfeld schon jede Menge Kritik gab, bin ich auf die gesamte Mannschaft am heutigen Tag mächtig stolz. Trotz des frühen Ausschlusses von Philip Klemen, ließen wir uns nicht zurück drängen. Vom Willen, Einsatz, der Organisation und der taktischen Disziplin war es ein völlig verdienter Sieg nach 90 Minuten über Ardagger. Ein Pauschallob an die gesamte Mannschaft für diese Leistung.“
von Robert Simperler