Samstagnachmittag empfingen die Admira Wacker Amateure den ASK Bau Pöchhacker Ybbs. Zum Auftakt in die Rückrunde hatte der Erstgenannte einen Triumph gefeiert. Seitdem war er aber sieglos geblieben. Nun sollte nach dem Remis bei St. Peter/Au unbedingt wieder ein voller Erfolg her. Die Gäste andererseits strebten danach, sich für die Niederlage gegen Leader Scheiblingkirchen-Warth zu rehabilitieren. Trotz der Pleite kann man noch immer äußerst stolz auf die bisherige Saison sein. Immerhin steht man auf dem vierten Rang. Schließlich musste sich der Aufsteiger aber zum zweiten Mal in Folge geschlagen geben. Die Heimischen setzten sich zu Null durch.
In etwa 85 Zuschauer gaben sich die Partie vor Ort. Trotz der widrigen Wetterbedingungen bekamen die Anwesenden eine sehr lebhafte Partie zu Gesicht. Es gab kein langes Abtasten. Die Jungadmiraner starteten toll in die Partie hinein und übernahmen von Beginn weg das Kommando. Sie dominierten das Geschehen und ließen den Ball laufen. Zunächst wollte das Runde aber nicht ins Eckige. Rund eine halbe Stunde musste doch verstreichen, bis es das erste Mal klingelte. Endlich ging ein Angriff bis zum finalen Pass perfekt auf. Markus Bachmeier stellte auf 1:0 und sorgte dafür, dass den Fans bei den kalten Temperaturen etwas wärmer ums Herz wurde. Und es kam sogar noch besser für sie. Denn schon vor der Pause erhöhte das Team von Trainer Florian Sauer. Emre Can Yesilöz legte nach. Sein Abschluss passte ganz genau. Die Ybbser probierten dann, unmittelbar vor der Halbzeit aus einem Freistoß gefährlich zu werden. Der Versuch jedoch scheiterte. Im Anschluss ging es in die Kabinen.
Die zweite Hälfte begann. Für das Auswärtsteam gab es jetzt nur mehr die Hoffnung, schnell mit einem Treffer zurückzukommen. Dann könnte nochmal alles drin sein. Dementsprechend giftig schickte Coach Philipp Zulechner seine Burschen zurück auf den Rasen. Der Gegner andererseits stellte sich sehr geschickt an und unterband größtenteils die Angriffe. Bei dem Boden gestaltete es sich natürlich nicht einfach, beständig Druck aufbauen zu müssen. Die Südstädter lauerten ihrerseits ebenfalls auf weitere aussichtsreiche Möglichkeiten. Von dem her konnte der Tabellenvierte auch nicht zu viel riskieren. Man musste mit Bedacht anrennen. Erst als immer weniger Restspielzeit übrigblieb, spielte man noch mehr mit offenem Visier. Es ergaben sich Halbchancen. Aber die Wuchtel fand nicht den Weg ins Tor. Bereits in der unmittelbaren Schlussphase landete dann ein Freistoß an der Latte. Damit war das Pulver endgültig verschossen. Das letzte Highlight gehörte den Admiranern. Sie trafen ebenfalls noch das Gebälk. Mehr tat sich nicht mehr. Schließlich pfiff der Referee ab und die Heimfans bejubelten den vollen Erfolg ihrer Burschen.
Florian Sauer (Trainer Admira Wacker Amateure)
„Sehr erfreulich! Die äußeren Umstände sind nicht einfach gewesen. Aber meine Burschen stellten sich toll darauf ein. Wir haben unseren Spielstil durchgezogen. Ärgerlich ist nur, dass die Effektivität nicht passte. Es wären durchaus mehr Tore möglich gewesen. Schön dagegen ist, dass wir zu Null siegten. Das gibt Selbstvertrauen."
Die Besten: Nadir Ajanovic (Mittelfeld Admira Wacker Amateure), Markus Bachmeier (Sturm Admira Wacker Amateure)