Spielberichte

Langenrohrs Kommentar zum Triumph über den Zweiten

Freitagabend bekam es der SV Langenrohr mit dem SC Raika TTI Group Wieselburg zu tun. Der Erstgenannte war in der Frühjahrssaison soweit als absolute Wundertüte aufgetreten. Schwächere und stärkere Leistungen hatten sich abgewechselt. In Summe mischt die Mannschaft aber noch immer im absoluten Spitzenfeld des Klassements mit. Nun konnte sie im direkten Duell bis auf einen einzigen Zähler an den schärfsten Verfolger von Tabellenführer Scheiblingkirchen heranrücken. Das Team nutzte tatsächlich die Chance und setzte sich durch. Entsprechend gutgelaunt präsentierte sich Obmann Anton Resch im Interview mit Ligaportal.

Welches Fazit zieht man von der Partie?

Anton Resch: „In der Auftaktphase tasteten sich die Teams ab. Wir wollten natürlich nicht umgehend in einen Konter laufen. Nach einer Viertelstunde traten wir dominanter auf. Zunächst führte ein aussichtsreicher Angriff nicht zum Erfolg. Momente später machten wir es besser. Emirhan Yilmaz erlief ein tolles Zuspiel und chipte den Ball über den Keeper. Wir kontrollierten das Geschehen. Trotzdem glich der Gast plötzlich aus. Jetzt schlug er mit einem Heber zu. Mit dem Unentschieden ging es in die Pause. Die Burschen kehrten gierig auf den Rasen zurück. Sie schalteten in der 48. Minute zügig um. Ein Stanglpass konnte vom Verteidiger des Auswärtsteams nicht unter Kontrolle gebracht werden. Cedric Dalmeida setzte nach, luchste ihm den Ball ab und drückte ihn über die Linie. In weiterer Folge überzeugten wir mit einer konzentrierten Defensivleistung. Der Kontrahent probierte natürlich, den Rückstand erneut zu egalisieren. Die Jungs hielten dagegen. Konterchancen ließen wir leider liegen. So blieb es bis zum Schluss spannend. Unterm Strich brachten wir das positive Resultat ins Ziel. Das zählt.“

Wer avancierte zum „Akteur des Matches“?

Anton Resch: „Ich möchte den Siegesschützen nennen. Er litt kürzlich an Bandscheibenproblemen. Erst in den beiden letzten Spielen lief der Stürmer von Beginn weg auf. Er verfügt über ein Näschen für die brenzligen Situationen. Genau den Umstand bewies der Routinier bei seinem Goal. Er netzte somit insgesamt neunmal. Die Zahl belegt, welche wichtige Rolle er im Team einnimmt. Super, dass er sofort wieder netzte. Es sollte ihm helfen, nach seiner Verletzung schnellstmöglich seine absolute Topform zu erreichen.“

Wie zufrieden ist man mit der Rückrunde insgesamt?

Anton Resch: „Die Stabilität fehlte uns soweit im neuen Jahr. Die negativen Höhepunkte sind sicher die Niederlage in Ebreichsdorf sowie die Heimpleite gegen Schrems gewesen. In Wr. Neustadt kamen wir, so ehrlich muss man schon sein, zu einem glücklichen Triumph. Vor den eigenen Fans zogen wir erneut den Kürzeren. Die Stockerauer entführten nämlich den Sieg. Dass die Mannschaft über eine tolle Mentalität besitzt, zeigte sie dann vor einer Woche in der Südstadt. Sie lag zehn Minuten vor dem Ende mit zwei Toren zurück und rettete noch ein Remis. Jetzt schlugen wir Titelkandidat Wieselburg. Damit stehen wir zumindest vorläufig auf dem dritten Rang. Wenn man sieht, welche Endplatzierungen wir in der jüngeren Vergangenheit hatten, dürfen wir mehr als zufrieden sein.“