Die SG Ardagger/Neustadtl traf Mittwochabend auf die SKN St. Pölten Amateure. Der Erstgenannte lief mittlerweile seit fünf Runden einem vollen Erfolg hinterher. Nun reiste sogar ein absolutes Team der Stunde an. Für die Hauptstädter ergab sich die Chance, am Gegner in der Tabelle vorbeizuziehen. Den Angriff wehrten die Heimischen ab. Sie hielten ordentlich dagegen und rangen den Jungwölfen immerhin ein Remis ab. Der Befreiungsschlag mit dem anvisierten Triumph schaute also leider nicht raus. Zumindest aber ließ man sich nicht von einer weiteren Mannschaft im Klassement überholen. Ligaportal unterhielt sich mit Dieter Dirnberger, dem sportlichen Leiter.
Wie fällt das Fazit nach der Partie aus?
Dieter Dirnberger: „Wir brauchten etwas, um in der Partie anzukommen. Dann waren wir so richtig drinnen. Die Burschen kamen zu aussichtsreichen Möglichkeiten. Trotzdem lagen wir plötzlich zurück. Nach einem Eigenfehler legte der Kontrahent vor. Wir blieben aber ruhig. Nur fünf Minuten später durften unsere Jungs bereits den Ausgleich bejubeln. Blaz Udovcic verwertete einen Elfmeter. Momente später fand der Schütze sogar die riesige Chance zur Führung vor. Der Keeper musste sich ordentlich strecken, um seinen Kracher zu entschärfen. Schließlich schlugen die Gäste vor der Pause noch einmal zu. So verabschiedeten wir uns mit einem knappen Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel gefiel mir unser Auftritt noch besser. Wir gaben den Ton an und das im Vergleich mit einem auf der Erfolgswelle schwimmenden Team. Ab der Mitte der Halbzeit agierten wir in Überzahl. Mit dem Ausschluss quasi egalisierten wir erneut den Rückstand. Im Anschluss scheiterten wir leider an der Effektivität. Deswegen ging sich der Sieg final nicht aus.“
Wer avancierte zum „Akteur des Matches“?
Dieter Dirnberger: „Ich möchte Fabian Palzer nennen. Er lieferte eine tolle Performance ab. Er agierte im defensiven Mittelfeld gewohnt stark. Da leistete er auch einen ganz wichtigen Beitrag im Spielaufbau. Immer wieder leitete er aussichtsreiche Umschaltmomente ein. Es freut mich ganz besonders, dass er seine Leistung mit einem Tor krönte. Sein Freistoß umkurvte die Mauer und fand den Weg in den Kasten. Ein paar Minuten davor war er schon mit einem Warnschuss nur knapp gescheitert. Schön jedenfalls, über so einen universellen Mann zu verfügen. Er tut uns mit seinen Qualitäten sehr gut.“
Wie schätzt man nun die Tabellensituation ein?
Dieter Dirnberger: „Seit der 21. Runde läuft es bedauerlicherweise nicht ganz rund. Von dem her muss uns der Auftritt Auftrieb geben. Selbst, wenn der Dreier im Endeffekt nicht glückte. Bereits in Langenrohr zeigte die Kurve nach oben. Nächste Woche reisen wir zu Ortmann. Da möchten wir jetzt echt wieder mal einen Triumph einfahren. Unter den zehn ersten Plätzen sollen wir zum Schluss der Saison ja schon stehen. Auch die Top Five sind noch nicht außer Reichweite. Dazu müssten wir jetzt aber echt auf die Gewinnerstraße zurückkehren.“