Mittwochabend empfing der UFC St. Peter/Au die SG Ortmann/Oed-Waldegg. Der Erstgenannte wartete seit mittlerweile sieben Partien auf einen Sieg. Es wurde also allerhöchste Zeit, die Rückkehr auf die Siegerstraße bejubeln zu dürfen. Dieses Vorhaben wollte man unbedingt realisieren. In der Partie bekam es der Verein mit einem anderen in einer Krise befindlichen Team zu tun. Die Auswärtsmannschaft hatte das letzte Mal in der abschließenden Herbstrunde gewonnen. Dabei bleibt es zumindest vorerst. Der Vergleich brachte nämlich keinen Gewinner hervor. Auch St. Peter läuft also weiterhin dem ganz großen Befreiungsschlag hinterher.
Ungefähr 90 Zuschauer fanden sich am Sportplatz ein. Für die ortsansässigen Fans gab es nur ein Motto. Sie wollten ihre Burschen unbedingt zum Triumph schreien. Die fehlenden Erfolge schlagen sich bekanntermaßen ordentlich auf das Gemüt eines wahren Fans nieder. Beide Mannschaften starteten etwas abwartend hinein. Aufgrund der größtenteils enttäuschenden Ergebnisse im neuen Jahr schien das nachvollziehbar. Recht schnell übernahmen jedoch die Gastgeber mehr die Kontrolle. Rund eine halbe Stunde stand auf der Matchuhr, als sie sich tatsächlich mit dem 1:0 belohnten. Gabriel Spreitzer trug sich in die Schützenliste ein. Weitere Treffer fielen vor der Pause nicht. Die Jungs von Coach Anton Saric scheiterten in aussichtsreichen Situationen. So verabschiedeten sie sich mit dem hauchdünnen Vorsprung in die Kabine.
Der Zwischenstand hätte den Hausherren eigentlich Selbstvertrauen geben sollen. So richtig merkte man das nach dem Seitenwechsel aber nicht. Sie agierten zu verhalten. Es schien, als wäre die Sorge vor einem Konter zu groß. Damit fehlte auch der notwendige Nachdruck bei den Angriffsbemühungen. Die Vorentscheidung schaute nicht raus. Ortmann blieb in der Verlosung. Nach 62 Minuten meldete sich das angereiste Team so richtig zurück. Der Referee sprach ihm einen Elfmeter zu, den Anis Balti humorlos verwertete. Was würde diese interessante Wendung in der Partie bedeuten? Sollte jetzt das Resultat komplett gedreht werden? Das Match stand auf der Kippe. Nach einer Phase, in der die Hausherren echt aufpassen mussten, nicht komplett ins Hintertreffen zu geraten, neutralisierten sich die Mannschaften größtenteils wieder. Jedenfalls wollte das Runde nicht noch einmal ins Eckige. Hüben wie drüben scheiterte man bei den wenigen Möglichkeiten. Final beendete der Referee das Kräftemessen mit dem Remis. Immerhin hielt St. Peter den Konkurrenten in der Tabelle auf Distanz.
Andreas Döcker (Sektionsleiter UFC St. Peter/Au):
„Leider verabsäumten wir es vor der Pause, noch mindestens ein Goal nachzulegen. Da hätten wir die Führung durchaus ausbauen können. Unter Berücksichtigung des zweiten Durchgangs geht das Resultat wohl so in Ordnung.“
Der Beste: Johannes Eder (Tormann UFC St. Peter/Au)