Freitagabend traf der SC Zwettl auf den SV Langenrohr. Seit vier Partien warteten die Hausherren mittlerweile auf einen vollen Erfolg. Jüngst hatte man sogar im eigenen Wohnzimmer gegen Korneuburg verloren. So ein Ausrutscher passiert der an sich so starken Heimmannschaft nicht allzu oft. Den Nackenschlag wollte man unbedingt ausmerzen. Das klappte. Und wie! Obwohl es die Gastgeber mit einem absoluten Topteam zu tun bekamen, erledigten sie die Aufgabe äußerst souverän. Über den Ausgang der Partie gab es keine Diskussionen. Ligaportal unterhielt sich mit Obmann Martin Grünstäudl.
Wie lautet das Fazit des Matches?
Martin Grünstäudl: „Von Beginn weg gaben wir den Ton an. Die Führung ist daher total verdient gewesen. Sie fiel in der 28. Minute. Der Treffer ging auf die Kappe von Kilian Bayer. Wir setzten nach. Im Prinzip müssen wir direkt vor der Pause eigentlich schon für die Vorentscheidung sorgen. Diese verhinderte Lukas Fila, der Keeper des Auswärtsteams, sensationell. So blieb der Versuch aus fünf Metern ungenützt. Mit der knappen Führung pfiff der Referee zur Pause. Direkt nach dem Seitenwechsel machte es Marek Szotkowski besser. Er bewies erneut seinen Riecher. Dann kam die angereiste Truppe etwas auf. Natürlich, sie musste ja bei dem Resultat etwas tun. In Wahrheit ließen wir aber auch in der Phase kaum etwas zu. Für den Schlusspunkt sorgte Fabian Vyhnalek. Insgesamt eine tolle Performance! Ganz besonders positiv bewerte ich den Umstand, dass endlich wieder die Null stand. Das war zuletzt Mitte November geglückt.“
Wer avancierte zum „Akteur der Partie“?
Martin Grünstäudl: „Ausnahmsweise möchte ich mehrere Spieler anführen. Ich beginne hinten. In der Abwehr nenne ich Ammar Sjekirica. Nach einer Sperre und einer Verletzung kam er retour und überzeugte sofort mit seinem Auftreten. Im Mittelfeld sind die Schützen des ersten und des dritten Treffers zu nennen. Ganz vorne stellte unser Striker wieder seine Wichtigkeit für die Mannschaft unter Beweis. Er netzte ebenfalls einmal. Wir sind übrigens schon intensiv damit beschäftigt, ihn von einer weiteren Saison bei uns zu überzeugen. Ich hoffe, dass man sich auf eine weitere Zusammenarbeit einigt.“
Wie blickt man in die kurzfristige Zukunft?
Martin Grünstäudl: „Nächste Woche reisen wir zu den St. Pölten Amateuren. Sie zählen ja momentan zu den Teams der Stunde. Entsprechend schwierig schätze ich die Aufgabe ein. Die weiteren Kontrahenten lauten Ortmann, Ebreichsdorf sowie in der finalen Partie Schrems. Schade, dass der Letztgenannte scheinbar runter muss. Wir freuen uns auf dieses Derby gegen unseren Lokalrivalen und hoffen darauf, dass es in der Zukunft auch bald wieder über die Bühne geht. Unabhängig davon schielen wir jedenfalls noch auf die Top Five. Dafür fehlen uns zum aktuellen Stand lediglich drei Pünktchen. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass uns der Sprung bei entsprechenden Leistungen gelingt.“