Spielberichte

Die Admira Wacker Amateure legen imposant nach!

Freitagabend empfingen die Admira Wacker Amateure den ASV EATON Schrems. Der Erstgenannte ging als der schärfste Verfolger von Leader Scheiblingkirchen in das Match. Es ergab sich für ihn die Chance auf den vierten Erfolg in Serie. Dabei bekam es das Team mit dem abgeschlagenen Schlusslicht zu tun. Dieses hatte vor einer Woche gegen Stockerau, einen anderen Nachzügler, verloren, wodurch die letzte Hoffnung auf den Klassenverbleib gewichen war. Der Hausherr wurde seiner Favoritenrolle tatsächlich gerecht und setzte sich ganz klar durch.

Remis zur Pause

Rund 70 Zuschauer gaben sich das Kräftemessen live vor Ort. Die Gäste ließen sich die riesige Enttäuschung des vergangenen Wochenendes nicht anmerken und starteten absolut ambitioniert hinein. Der Umstand verdiente sich Respekt. Der Kontrahent zeigte sich vielleicht kurz überrascht. Nach etwa einer Viertelstunde übernahm er dann jedoch wie erwartet das Kommando. Das Bemühen führte sofort zum gewünschten Effekt. Denis Lorint brachte seine Farben in Front. Trotz des nächsten Rückschlags verlor der Underdog seinen Mut nicht. In der Folge fiel der Ausgleich. Ein Eigentor egalisierte den Rückstand. Dass es in der Halbzeit auch Unentschieden stand, verantwortete vor allem Keeper Alexander Ruso, der einen Elfmeter der Südstädter entschärfte. Momente später pfiff der Referee den Durchgang ab.

Außenseiter bricht ein

Die Heimischen verdauten den verschossenen Strafstoß auf sensationelle Weise. Anscheinend machte sie die Szene so richtig heiß. Aufgezuckert kehrten sie auf den Rasen zurück. Riad Kadrija stellte die neuerliche Führung her. Damit leitete er den Trefferreigen in der Hälfte ein. Aleksandar Djordjevic roch den Braten bei einem Zuspiel und erhöhte. In der 67. Minute finalisierte der Schütze des 1:0 seinen Doppelpack. Für den Schlusspunkt sorgte Amadeus Zenk. Die Jubelstimmung stoppte aber abrupt. Der soeben erfolgreiche Akteur kassierte Gelb-Rot. Der Verweis trübte die Euphorie, auf das Resultat hatte er jedoch keinen Einfluss mehr. Die Admira Wacker Amateure spielten geschickt die Zeit runter. So fand die Siegesserie echt ihre Fortsetzung. Seit vier Runden mittlerweile schaute immer das Punktemaximum raus.

Stimme zum Spiel

Josef Erich (Co-Trainer Admira Wacker Amateure):

„Die erste Hälfte gefiel uns nicht hundertprozentig. Nach dem Seitenwechsel schaute das Auftreten wesentlich besser aus. Das Ziel lautete Top Three. Jetzt aber natürlich möchten wir uns den zweiten Platz krallen. Schön, wie sich die Burschen im neuen Jahr weiterentwickeln. Kurios gestaltete sich der Ausschluss. Der Spieler wurde infolge seines Torjubels vom Platz gestellt. Wir müssen es leider so zur Kenntnis nehmen. Es schmerzt besonders deshalb, weil bei einem jungen Talent jedes Match zählt. Schade, dass ihm dadurch die nächste Partie nicht gegönnt ist.“

Der Beste: Denis Lorint (Sturm Admira Wacker Amateure)