Spielberichte

SC Zwettl: Die Heimmacht zwingt vor den eigenen Fans den nächsten Gegner in die Knie!

Freitagabend empfing der SC Zwettl die SKU Amstetten Amateure. Der Erstgenannte hatte in der Auftaktrunde zu Hause St. Peter geschlagen, dann aber in der nächsten Runde in Kilb trotz einer klaren zwischenzeitlichen Führung doch noch verloren. Jetzt wollte er unbedingt wieder sein gewohntes Gesicht in der Waldviertler Sparkasse Arena zeigen. Der Kontrahent sollte dominiert und in die Schranken gewiesen werden. Dieser verfolgte natürlich seine eigenen Pläne. Nach soweit keinem einzigen Punkt galt es, endlich anzuschreiben. Das Vorhaben ließ sich jedoch nicht umsetzen. Die Braustädter gewannen schließlich zu Null.

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

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Keine Treffer bis zur Pause

Etwas mehr als 310 Zuschauer fieberten dem nächsten Galaauftritt ihrer Jungs entgegen. Darauf hofften sie zumindest. Sie sind es mittlerweile gewohnt, im Edelhof regelmäßig euphorisiert aufzuspringen und die Goals der Burschen zu bejubeln. Mit so einem Wissen im Hinterkopf nimmt man natürlich sehr erwartungsfroh Platz. Zu ihrer Überraschung aber versteckten sich die Gäste keinesfalls. Sie spielten mutig mit und stellten sich nicht nur hinten hinein. Jedenfalls zu Beginn, nach rund einer Viertelstunde änderte sich das Geschehen. Dann nämlich übernahm die Truppe von Trainer Philipp Riederer, angetrieben durch die lautstarken Anhänger auf der Tribüne, doch die Kontrolle. Die Angriffslawine auf das Tor des angereisten Teams kam schön langsam ins Rollen. Was zu dem Zeitpunkt noch fehlte, was der erfolgreiche Abschluss. Der Schiedsrichter pfiff die Hälfte torlos ab.

Hausherren biegen auf Siegerstraße ab

Soweit durften die Amstetten Amateure relativ zu frieden sein. Das Resultat lautete noch Unentschieden und man hatte im Moment tatsächlich einen Punkt in der Hand. Ambitioniert kehrten sie auf den Rasen zurück. Das taten klarerweise auch der Gegner. Und nun lieferte er die Show ab, für die er in der Braustadt bekannt ist. Gregor Schmidt brachte in der 54. Minute seine Farben in Front. Eiskalt nutzte er einen Abwehrfehler der Auswärtsmannschaft aus und versenkte das Runde final trocken im Eckigen. Lautstarker Jubel ertönte auf der riesigen Tribüne. Lediglich Momente später stellte Marek Szotkowski seinen Riecher unter Beweis. Der Striker legte unmittelbar nach. In seiner typischen Manier eines Strikers übernaserte er eine aussichtsreiche Situation genau richtig. Sein Heber aus rund 26 Metern passte wie die Faust aufs Auge. Ein Traumgoal! Schöner geht es kaum! Die Gäste bissen sich in den Hintern. Trotz einer an sich nicht schlechten Performance lagen sie plötzlich eindeutig hinten. Mit den erneuten Nackenschlägen im Rücken schafften sie es auch nicht, in weiterer Folge sich noch einmal anzunähern. Die Zwettler tüteten den Triumph ein und halten daheim wenig überraschend beim Punktemaximum.

Stimme zum Spiel

Martin Grünstäudl (Obmann SC Zwettl):

„Kompliment an den Kontrahenten! Er machte es uns nicht leicht. Im gleichen Moment muss ich festhalten, dass bei einer besseren Chancenverwertung jede Menge weitere Tor möglich gewesen wären. Unterm Strich fuhren wir drei Punkte ein. Das zählt. Jetzt freuen wir uns auf das Braustadtderby gegen die Wieselburger. Diese empfangen wir nächste Woche.“

Der Beste: Gregor Schmidt (Mittelfeld SC Zwettl)