Der SC Retz traf Samstagnachmittag auf die SG Hohenau/Hausbrunn. Der Erstgenannte verdaut den Abstieg beeindruckend gut und von Beginn weg zeigt die Richtung sofort wieder nach oben. Nach einem Remis zum Start in Wieselburg war die Mannschaft unmittelbar auf die Gewinnerstraße aufgefahren. Dort hatte sie sich Siege über Langenrohr sowie Ardagger gekrallt. Nun stand das nächste schwere Kräftemessen an und das Team meisterte es mit Bravour. Final lautete das Resultat 3:1, wodurch tatsächlich der Sprung an die Spitze des Klassements glückte. Ligaportal unterhielt sich mit Sektionsleiter Werner Mischling.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Wie fällt das Fazit der Partie aus?
Werner Mischling: „Wir sind eigentlich unmittelbar gut hineingekommen. In der zehnten Minute etwa fand Benjamin Hahn eine tolle Möglichkeit vor. Gleich darauf scheiterte er mit einem Freistoß. Der Keeper zeigte eine sehenswerte Reaktion. Eine Viertelstunde stand auf der Uhr, als die Bemühungen echt zum Erfolg führten. Manuel Maurer schob aus kurzer Distanz ein. Knapp vor dem Pausenpfiff scheiterte er in einer weiteren aussichtsreichen Situation. Der heranrauschende Verteidiger warf sich gerade noch rein. Ich denke, das Halbzeitergebnis entsprach somit sicher dem Gebotenen. In der zweiten Hälfte fingen wir uns plötzlich den Ausgleich ein. Aber zum Glück zeigten die Burschen eine tolle Reaktion. Mitte der Hälfte verwertete Christopher Ledineg einen Strafstoß. Den Schlusspunkt setzte Jan Schulmeister hintenraus. Unser Stürmer, der ja auch die Funktion des Co-Trainers ausübt, bewies, dass er noch immer weiß, wo sich der Kasten befindet. Fit wie ein Turnschuh ist er ja trotz seiner 40 Jahre sowieso noch immer. Die knapp 900 Fans sahen also eine starke Performance mit dem richtigen Ergebnis. Ich bin zufrieden.“
Wer drückte dem Match seinen Stempel auf?
Werner Mischling: „Für mich verdient sich den Titel der Schütze des Führungstors. Er präsentierte sich sehr lästig und attackierte ununterbrochen die Gegenspieler. Mit den Attributen sorgte er ständig für Gefahr. Außerdem möchte ich unseren Kapitän nennen, der sich die Chance beim Penalty nicht nehmen ließ. Schon beeindruckend, wie es ihm gelingt, die Nebenleute anzutreiben. Außerdem sprechen natürlich seine Playmaker-Qualitäten ganz klar für ihn. Insgesamt möchte ich betonen, dass jeder Akteur seine Leistung brachte und wir im also im Kollektiv überzeugten.“
Welche Hürde wartet nächste Woche?
Werner Mischling: „Kommenden Samstag reisen wir zu den Ybbsern. Diese verloren in der aktuellen Runde ja in Wr. Neustadt. Sie liegen jedoch nur drei Punkte hinter uns und können also theoretisch mit uns gleichziehen. Entsprechend motiviert erwarte ich sie. Mit Leuten wie zum Beispiel Stürmer Tomas Malec verfügen sie über Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Von dem her müssen wir jedenfalls topkonzentriert an die Sache herangehen und an unsere Grenzen gehen. Das Selbstvertrauen passt mit den jüngsten Ergebnissen natürlich. Ich denke, man darf sich auf eine tolle Partie freuen.“