Spielberichte

Martin Grünstäudl (SC Zwettl): „Gerade bei unserer bisherigen Ausbeute muss man auch mal mit einem Punkt zufrieden sein!“

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Freitagabend traf der SC Zwettl auf die SG Ardagger/Neustadtl. Der Erstgenannte hatte zu Hause bereits drei Siege in ebenso vielen Partien eingetütet. Die Heimmacht verfügt daheim über eine breite Brust. Ardagger auf der anderen Seite war in den beiden letzten Runden auch zu immerhin vier Zählern gekommen. Von dem her durften die Gastgeber den Kontrahenten keinesfalls unterschätzen. Es wurde tatsächlich eine schwierige Aufgabe, in der sie durchaus Möglichkeiten vorfanden. Im Gegensatz zu den bisherigen Kräftemessen vor den eigenen Fans reichte es für die Braustädter in dem Vergleich jedoch nur für ein Remis. Ligaportal unterhielt sich mit Obmann Martin Grünstäudl.

Fußball mid kantigem Desin in Weiß, Schwarz und Neonfarben auf Rasen

Image by Marcin from Pixabay

Wie lautet das Fazit des Matches?

Martin Grünstäudl: „Direkt in der Auftaktphase beförderte die Auswärtsmannschaft das Runde ins Eckige. Der Referee entschied auf Abseits. Wir atmeten durch. Dann fanden die Burschen in die Partie hinein. Einen Strich durch die Rechnung machte uns die Chancenverwertung. In der siebenten Minute etwa schoss Marek Szotkowski über den Kasten. Eine halbe Stunde stand auf der Uhr, als er eine Flanke anbrachte. Leider fand sich kein Abnehmer im Zentrum. Mitte der zweiten Hälfte fand unser Striker wohl die beste Möglichkeit vor. Er lief auf den Keeper zu, zog aber in dem Duell den Kürzeren. Insgesamt machten wir aus dem Ballbesitz zu wenig. Es gibt solche Spiele, wo die Wuchtel nicht den Weg in das Gehäuse findet. Dann ist es wichtig, dass man hinten bis zum Ende die Konzentration hochhält und zumindest das Unentschieden mitnimmt. Mit der Leistung bin ich absolut einverstanden gewesen.“

Wer avancierte zum „Akteur der Partie“?

Martin Grünstäudl: „Ich möchte Kilian Bayer nennen. Der universell einsetzbare Akteur übernahm gestern die Zehnerposition. Er besticht durch seine Ruhe am Ball, liest das Geschehen gut und bringt so auch seine Nebenleute hervorragend in Position. Wir sind äußerst froh, über so einen Mann in unseren Reihen zu verfügen. Immer wieder sah er sich auch schon mit Angeboten für noch höhere Aufgaben konfrontiert. Er entschied sich jedoch stets dafür, weiterhin unser Trikot zu tragen. Er stellt eben ein echtes Urgestein dar. Leider wurde im Finish ein Austausch notwendig. Gerade in der Phase hätte er vielleicht noch für den entscheidenden Assist sorgen können. Daneben führe ich Michael Herrsch an. Er überzeugte in der Innenverteidigung. In den brenzligen Situationen brachte er konsequent einen Fuß dazwischen. In den Umschaltmomenten besitzt er ebenfalls die Klasse, um die Angriffe aus der Abwehr heraus aufzubauen.“

Wie geht es weiter?

Martin Grünstäudl: „Nächste Woche reisen wir zur SG Hohenau/Hausbrunn. Da bekommen wir es jedenfalls mit einem äußerst starken Kontrahenten zu tun. Der Aufsteiger verfolgt ambitionierte Pläne und man sieht, dass er sofort oben um die vordersten Plätze mitkämpft. Er versteckt sich nicht und vertraut auf seine Stärken. Aber auch wir reisen mit Selbstbewusstsein an. Vergangene Woche schrieben wir zum ersten Mal in der Ferne an. Hinten stand die Null. So wie auch gegen Langenrohr. Daran möchten wir anknüpfen. Wenn wir dann die Gelegenheiten, welche wir diesen Freitag liegenließen, nützen, dann können wir da sicher konkurrenzfähig sein und vielleicht auch etwas mitnehmen.“