Spielberichte

Christoph Machal (Trainer SV Großschweinbarth): "Das 2:0 direkt nach dem Anstoß war der Knackpunkt"

Großschweinbarth
SC Ollersdorf

In der 2. Klasse Marchfeld setzte sich der SV Großschweinbarth gegen den SC Marchfelder Bank Ollersdorf klar mit 4:0 durch. Die Gastgeber hatten über weite Strecken mehr vom Spiel, führten zur Pause 1:0 und entschieden die Partie kurz nach Wiederanpfiff. Trainer Christoph Machal sprach von „verdienten drei Punkten“ und hob das schnelle 2:0 als Knackpunkt hervor. Die Torschützen: Manfred Romstorfer, Rene Stejskal, Igor Bosnjak und Karl Geritzer – ein breites Offensiv-Quartett für einen runden Heimsieg.

Ball liegt bei der Eckfahne - leeres Spielfeld

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Frühes Führungstor und der frühe Stich nach der Pause

Großschweinbarth legte den Grundstein früh: Nach 14 Minuten traf Manfred Romstorfer zum 1:0 und gab dem Spiel die Richtung. Bis zur Pause blieb es dabei, auch weil Ollersdorf in der ersten Hälfte seine Möglichkeiten nicht zu Ende spielte. Trainer Christoph Machal ordnete das so ein: „Wir hatten über neunzig Minuten mehr Ballbesitz und haben viele Chancen kreiert. Ollersdorf hatte vor allem vor der Pause gute Möglichkeiten, die sie zum Glück für uns nicht gut fertig gespielt haben.“ Direkt nach Wiederanpfiff folgte der Moment, der den Abend endgültig auf die Seite der Hausherren zog: In Minute 46 stellte Rene Stejskal auf 2:0 – genau jener Treffer, den Machal als „Knackpunkt“ bezeichnete. „Wir haben den Ball direkt nach dem Anstoß erobert und dann das 2:0 gemacht“, erklärte der Coach.

Dominanz, Effizienzfrage und ein breites Torschützenbild

Nach dem 2:0 kam Großschweinbarth richtig ins Rollen. Mit dem 3:0 von Igor Bosnjak in der 53. Minute war die Partie praktisch entschieden, Karl Geritzer legte in Minute 68 das 4:0 nach. Der Verlauf passte zur Einschätzung des Trainers: „Am Ende des Tages waren es verdiente drei Punkte für uns.“ Gleichzeitig blieb Machal selbstkritisch, denn Chancen gab es genug: „Natürlich waren das 1:0 und 2:0 verdammt wichtig. Wir hätten aber noch mehrere Tore schießen können, das haben wir dann leider nicht gut fertig gespielt.“ Was gefiel? „Ich glaube, dass wir es spielerisch heute ganz gut gelöst haben.“ Und woran wird gearbeitet? „Verbesserungspotenzial gibt es immer – vor allem in der Chancenauswertung.“

Respekt für Ollersdorf, Lob für den Unparteiischen und der Blick nach vorne

Bei allem Jubel über den klaren Heimsieg verlor Machal den Gegner nicht aus dem Blick: „Ollersdorf hat, glaube ich, zurzeit keine einfache Phase, ist aber grundsätzlich eine Mannschaft, die Qualität in ihrer Mannschaft hat.“ Auch zur Leitung des Spiels fand der Trainer klare Worte: „Ein paar Abseitsentscheidungen waren fragwürdig, aber das passiert in jeder Partie. Der Schiedsrichter hat das gut gemacht – ein sehr souveräner Auftritt.“ Laut aktueller Ligaportal-Tabelle rangiert Großschweinbarth mit 52 Punkten auf Platz zwei, Ollersdorf hält bei 38 Zählern auf Rang neun. Für Großschweinbarth heißt das: dranbleiben, die spielerische Linie halten und vor dem Tor konsequenter werden – der Auftritt gegen Ollersdorf zeigte die Richtung.

2. Klasse Marchfeld: Großschweinbarth : Ollersdorf - 4:0 (1:0)

  • 68
    Karl Geritzer 4:0
  • 53
    Igor Bosnjak 3:0
  • 46
    Rene Stejskal 2:0
  • 14
    Manfred Romstorfer 1:0