Spielberichte

Dino Hodzic (Trainer FC Gänserndorf-Süd): "Die Null passt – nach vorne kommt's noch"

Gänserndorf-Süd
ASKÖ Strasshof SV

In der 2. Klasse Marchfeld trennten sich der FC Gänserndorf-Süd und der ASKÖ Strasshof SV 0:0. Für Trainer Dino Hodzic war es ein Punkt, mit dem er leben kann: Seine Elf hatte mehr vom Spiel, traf Latte und Stange, blieb aber ohne Tor. Die starke Defensive und das nächste Zu-Null stimmen ihn positiv, offensiv will er in den kommenden Partien zulegen.

Fußballtor

Foto von Mike Robinson auf Unsplash

Mehr vom Spiel, kein Tor: Gänserndorf-Süd trifft nur Aluminium

Über weite Strecken war die Heimmannschaft das aktivere Team und spielte, wie es Trainer Dino Hodzic ausdrückte, "viel, viel besseren Fußball" als Strasshof. Chancen waren reichlich da, zwei Mal verhinderte das Aluminium den Jubel: "Wir hatten sehr viele Chancen, dazu Latte und Stange", ärgerte sich der Coach, ohne die Ruhe zu verlieren. Zur Pause stand es 0:0, und auch danach blieb das Bild ähnlich: Gänserndorf-Süd drückte, doch der Ball wollte nicht über die Linie. "Wir waren überlegen, aber wir haben unsere Chancen nicht genützt. Mit dem 0:0 können wir leben", fasste Hodzic zusammen.

Kompakt und diszipliniert: die Null steht wieder

Die Basis für den Zähler legte die Defensive. "Die Kompaktheit", hob Hodzic hervor, als er nach dem stärksten Aspekt seines Teams gefragt wurde. "Wir haben eigentlich nichts anbrennen lassen, wir waren sehr gut gestanden und diszipliniert", sagte er und würdigte zugleich den Kontrahenten: "Es war ein guter, starker Gegner." Weil die eigene Hintermannschaft konsequent arbeitete, blieb die Partie ruhig – ganz nach dem Geschmack des Trainers. Zur Schiedsrichterleistung wollte er nichts sagen: "Dazu sage ich meistens nichts." Umso größer fiel die Freude über die nächste weiße Weste aus: "Ich bin froh, dass meine Mannschaft wieder zu null gespielt hat, wie beim letzten Spiel."

Ausblick: Effizienz fehlt noch, Geduld soll sich auszahlen

Im Ausblick bleibt Hodzic klar: vorne fehlt noch die Effizienz. "Wir müssen nach vorne besser werden, wir brauchen zu viele Chancen für ein Tor", erklärte der Coach. Gleichzeitig bittet er um ein wenig Geduld: "Wir brauchen noch ein, zwei Spiele, dann sind wir sehr gut eingespielt." Das 0:0 gegen Strasshof bekommt damit Gewicht: Der Gegner rangiert in der Tabelle auf Rang sieben (41 Punkte), während Gänserndorf-Süd aktuell auf Platz 13 steht (15 Punkte). Der Punktgewinn tut also gut – und soll die letzten Prozent für den Angriff auf mehr Tore freisetzen.