Nach dem 7:0 im Derby von SU Bischofstetten gegen Kilb II sprach Trainer Dominik Pepeunig von einer ausgesprochen reifen Teamleistung und wirkte sichtlich zufrieden. In der 2. Klasse Mostviertel hob er einen frühen Doppelschlag seiner Mannschaft sowie einen vor der Pause vergebenen Elfmeter der Gäste als entscheidende Momente hervor. Im Mittelpunkt stand für ihn jedoch das Kollektiv: kein Spieler über der Mannschaft, stattdessen konsequente Umsetzung der Vorgaben, hohe Intensität und Effizienz vor dem Tor. Trotz der Deutlichkeit blieb der Ton respektvoll, der Blick ging bereits nach vorne: Ab Montag richtet sich der Fokus auf den nächsten Gegner, während personell Hoffnung auf Rückkehrer besteht.

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"7:0 sieht natürlich sehr gut aus. Wir hätten in einzelnen Situationen vielleicht noch mehr Tore machen können, aber ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen. Das war von der ersten bis in die Schlussphase die geschlossenste Mannschaftsleistung, seit ich in Bischofstetten Trainer bin." Auch individuelle Auszeichnungen stellte Pepeunig bewusst hinten an: "Einen einzelnen Spieler hervorzuheben, würde der Gesamtleistung nicht gerecht werden. Ich habe fünf Feldspieler gebracht – gemeinsam mit den ersten elf hat jeder seine Aufgabe erfüllt. Ein 7:0 zu Hause im Derby ist mehr, als ich vor dem Spiel erwartet hätte."
Pepeunig benannte die Knackpunkte klar: "Spielentscheidend waren sicher das erste und das zweite Tor – wir haben binnen weniger Minuten zwei Mal zugeschlagen (Torschützen: Michal Sojka und Lukas Balaz). Und Kilb hat kurz vor der Pause beim Stand von 2:0 für uns einen Elfmeter vergeben. Wenn der reingeht, könnte das Spiel anders laufen. Aber die Mannschaft hat sich so stark präsentiert, dass ich rundum zufrieden bin." Im Umgang mit dem Gegner blieb er respektvoll: "Mir steht es nicht zu, nach einem 7:0 zu sagen, was Kilb besser machen muss. Ich konzentriere mich auf meine Mannschaft – und ab Montag auf die Vorbereitung auf den nächsten Gegner."
Die Marschroute griff von Beginn an: "Wir haben unsere taktische Ausrichtung von der ersten Minute an so umgesetzt, dass wir Kilb keine Luft zum Atmen gelassen haben. Wir haben als Team attackiert, die Räume eng gehalten und waren in der Offensive eiskalt – so kommen am Ende sieben Tore zustande." Überschattet wurde der Abend von einer bereits zuvor eingetretenen Verletzung: "Im letzten Vorbereitungsspiel hat sich Kostiantyn Khilobok leider den Meniskus gerissen. Er fällt für die gesamte Rückrunde aus und hat auch gegen Kilb nicht gespielt." Hoffnung macht ein Winter-Neuzugang: "Dion Haxhaj sind wir guter Dinge, dass er nächste Woche wieder einsatzfähig ist. Heute haben wir nicht aus dem Vollen geschöpft und hoffen, dass der Kader nächste Woche wieder größer wird."