In der 2. Klasse Mostviertel setzte sich der SV Leiben mit 4:3 gegen den USV Klein-Pöchlarn durch – und das nach einem Gegentor in den ersten Sekunden. Leiben drehte die Partie noch vor der Pause, legte nach dem Seitenwechsel rasch nach und führte nach knapp einer Stunde 4:1. Zwei späte Treffer der Gäste sorgten nur noch für Spannung. Trainer Davor Saric sprach von einem verdienten Sieg und hob die starke Arbeit gegen den Ball und die geschlossene Teamleistung hervor.

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Die Partie begann denkbar ungünstig für Leiben: Bereits in der ersten Minute traf Manuel Moschinger zum 0:1. Coach Davor Saric blieb dennoch ruhig: "Der wichtigste Moment war, dass wir uns vom Gegentor nach 20 Sekunden nicht aus der Ruhe bringen ließen. Wir haben ein bisschen gebraucht, aber das dann super gemeistert." Ab etwa der Viertelstunde bekam sein Team Zugriff, der Ausgleich fiel in Minute 19 – Fabian Weiß glich mit einem satten Weitschuss zum 1:1 aus. "Beim ersten Tor war es ein Weitschuss", bestätigte Saric. Leiben blieb am Drücker und drehte das Spiel noch vor der Pause: Nach einem feinen Steckpass verwertete Qendrim Morina in der 31. Minute zur 2:1-Führung. "Nach dem 1:1 ist der Zug ins Rollen gekommen", so der Trainer, der zur Halbzeit eine verdiente Führung seiner Mannschaft sah.
Nach der Pause knüpfte Leiben nahtlos an und legte die nächste Schippe drauf. In der 53. Minute erhöhte Fabian Rameder auf 3:1 – wieder nach einem sauber gespielten Steckpass, wie Saric ausführte: "Das dritte Tor war ein super Steckpass von unserer Nummer sieben auf Rameder." Nur wenige Minuten später folgte der vierte Streich: Sascha Weiss stellte in der 59. Minute auf 4:1, Saric ordnete das klar ein: "Das vierte Tor war ein Elfmeter, der den Deckel draufgemacht hat." Entscheidend war für den Trainer aber nicht nur die Effizienz vorne, sondern die Basisarbeit: "Grundsätzlich war es wieder die Arbeit gegen den Ball. Wir haben als Mannschaft sehr gut verteidigt, die Räume gehalten und zu den Toren super kombiniert. Es war eine komplette Mannschaftsleistung, da gibt es keinen, den man extra herausheben muss."
In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Saric erklärte die knapper werdende Partie mit Blick auf den eng getakteten Kalender: "Wir haben am Montag ein Nachtragsspiel, deshalb gab es viele Wechsel. Da ist etwas Unruhe reingekommen, und Klein-Pöchlarn konnte noch auf 4:3 verkürzen." Tatsächlich trafen die Gäste in der Nachspielzeit doppelt – erst Mathias Lagler (90.+3), dann Krisztian Fülöp (90.+6). Am Gesamteindruck änderte das für den Leiben-Coach wenig: "Über 90 Minuten waren wir die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen." Den Gegner beurteilte er respektvoll: "Die ersten zehn, fünfzehn Minuten und die letzten zehn Minuten gehen klar an Klein-Pöchlarn. Defensiv stehen sie stabil, vorne sind sie schnell, giftig, spritzig." Ein Lob gab es auch für den Unparteiischen: "Der Schiedsrichter hatte alles gut im Griff und hat die Karten zum richtigen Zeitpunkt verteilt." Für den Ausblick fand Saric klare Worte an die eigenen Anhänger: "Unsere Fans haben uns schon super unterstützt. Am Montag in Bischofstetten brauchen wir sie wieder."