Nach Platz 15 in der 2. Landesliga West arbeitet USC Höfler Metalltechnik Seitenstetten die schwierige Saison auf. Trainer Peter Thaller spricht offen darüber, dass der schwache Herbst im Frühjahr nicht mehr aufzuholen war, sieht nach dem Abstieg aber auch eine klare Aufgabe für die kommenden Wochen. Im Kader gibt es einige Abgänge, im Umfeld bleibt es ruhig, und zum Vorbereitungsstart sollen alle Spieler fit sein.

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In der Endabrechnung stand für USC Höfler Metalltechnik Seitenstetten Rang 15 mit 32 Punkten aus 30 Spielen, und genau auf diesen Verlauf blickt Thaller ohne Ausflüchte zurück. "Es war eine sehr, sehr schwierige Saison, in der wir den Herbst im Frühjahr nicht mehr kompensieren konnten", sagt der Trainer. Vor allem ärgert ihn, dass es nicht nur an der Stärke der Gegner lag. "Wir hatten einige Spiele, in denen wir uns selbst geschlagen haben, nicht bereit waren oder zu ineffizient", so Thaller. Dass es am Ende nicht für den Klassenerhalt reichte, ordnet er deshalb als extrem bittere Erfahrung ein, aus der die Mannschaft trotzdem etwas mitnehmen wird. "Nachdem wir diesen Abstieg mental und emotional verdaut haben, können wir hoffentlich sehr viele persönliche Rückschlüsse daraus ziehen, die uns wieder weiter voranbringen und uns als Team noch näher zusammenschweißen", sagt er.
Der Blick geht trotzdem schon nach vorne, auch wenn sich im Kader einiges tut. Fix ist, dass Leo Nagelstrasser eine Karrierepause einlegt, dazu verlassen Alexander Hausberger, Michael Dietl, Engleder Maximilian und Moritz Schachermayr den Verein. Damit verliert USC Höfler Metalltechnik Seitenstetten Spieler aus mehreren Mannschaftsteilen, was den Sommer automatisch wichtig macht. Bei den Neuzugängen hält sich der Verein vorerst noch zurück, obwohl laut Thaller bereits Bewegung da ist. "Wir haben schon einige Neuzugänge unter Dach und Fach, vergrößern die Kaderbreite auf allen Mannschaftsteilen, die Namen werden wir aber erst in den nächsten Wochen bekannt geben", sagt er. Die personellen Weichen werden also gestellt, auch wenn nach außen noch nicht alles bekannt ist. Gerade nach einem Abstieg ist das ein Punkt, der mitentscheiden wird, wie schnell die Mannschaft wieder in den Tritt kommt. Seitenstetten wird wieder für eine schlagkräftige, dynamische und hungrige Truppe stehen.
Größere Umbrüche rund um die Kampfmannschaft soll es daneben nicht geben. Thaller betont, dass die Basis im Verein intakt sei und spricht bewusst nicht von einem kompletten Neustart, sondern eher von einer Rückkehr zu Dingen, die seine Mannschaft schon ausgezeichnet haben. "Wir haben gezeigt, dass wir eine hervorragende Gemeinschaft sind, und daran wollen wir festhalten", sagt der Trainer. Gleichzeitig formuliert er klar, was er in der Vorbereitung sehen will: "Wir wollen wieder zurück zu unserer Lockerheit, zu unserem Spielwitz und zur Freude am Spiel." Die nächsten Wochen sollen optimal dafür genutzt werden, mental, körperlich und spielerisch an uns zu arbeiten, damit wir uns bestmöglich für die kommenden Herausforderungen vorbereiten. Ein wichtiges Detail aus seiner Sicht: "Zum Vorbereitungsstart erwarte ich alle Kaderspieler fit und voll einsatzbereit." Für die Arbeit am Platz ist das die wichtigste Ausgangslage.
Ein Grund, warum Thaller trotz des Abstiegs nicht nur negativ auf die vergangenen Monate schaut, liegt in der Entwicklung innerhalb des Kaders. Er verweist darauf, dass mehrere junge Spieler wichtige Minuten gesammelt haben und auch Akteure aus den unteren Klassen gezeigt hätten, dass sie das Niveau mitbringen. Thomas Schoiswohl und Kevin Poustka nennt er dabei stellvertretend als Beispiel. Insgesamt sieht der Trainer weiterhin "eine sehr entwicklungsfreudige, potenzialstarke Mannschaft", mit der USC Höfler Metalltechnik Seitenstetten in der neuen Liga wieder vorne mitmischen wolle. Im Vereinsumfeld bleibe es dazu ruhig, größere Änderungen auf Funktionärsebene gebe es nicht, lediglich im U23-Trainerbereich kommt ein neuer Mann an die Linie. Anfang Juli steht bereits der nächste Termin mit unserem Doppelbass Fest (11.-12.7.) an, Mitte August folgt ein Legendenspiel der Copa Pele (15.8.) in Seitenstetten. Intensive Wochen am Rasen und am Veranstaltungssektor warten auf den USC Seitenstetten. "Der USC wird sein Bestes geben, um für die Besucher und Besucherinnen zwei tolle Veranstaltungen bieten zu können."