Spielberichte

„Motiviert in die Vorbereitung“: Christian Gruber bilanziert die Hinrunde des FC Laxenburg

FC Laxenburg

In der 2. Klasse Ost-Mitte zieht Christian Gruber, Trainer von FC Laxenburg, nach der ersten Saisonhälfte ein überwiegend positives Fazit. Nach elf Spielen hält sein Team bei 19 Punkten und rangiert auf dem sechsten Tabellenplatz. Maßgeblich dafür ist der gefestigte Zusammenhalt nach mehreren Neuzugängen. Gruber lobt den Einsatz der jungen Spieler ebenso wie die verlässlichen Leistungsträger, die Stabilität geben. In den letzten Wochen sammelte Laxenburg wichtige Zähler – mit Siegen gegen SC Münchendorf, SC Ebergassing und SC Moosbrunn; zwischenzeitliche Niederlagen gegen SC Achau und SV Mitterndorf änderten am positiven Trend wenig.

Ball am Spielfeld bei Sonnenuntergang

Foto von Markus Spiske bei Pexels

Erfolgsfaktor Teamgeist und Entwicklung

Gruber hebt hervor, wie gut die Mannschaft in der Hinrunde zusammengewachsen ist. „Die neuen Spieler wurden gut integriert und haben einen guten Schwung mitgenommen“, beschreibt er die ersten Monate. Weil der Kader überwiegend jung ist, waren Abläufe und Eingewöhnung entscheidend.

Defensiv stand Laxenburg über weite Strecken stabil, auch wenn der Trainer noch Feinschliff einfordert: „Defensiv sind wir eine lange Zeit sehr gut dagestanden, aber kleine Details müssen wir noch perfektionieren.“ Im Angriff sieht er für die Rückrunde Potenzial – mehr Tore sind das erklärte Ziel. Unterm Strich behauptete sich Laxenburg trotz einer durchwachsenen Phase solide im Tabellenmittelfeld.

Neue Gesichter und starke Führung im Kader

In der Transferphase konnte Gruber zwei Verstärkungen begrüßen, die dem Offensivspiel zusätzlichen Schwung verleihen sollen. „Sie werden uns im Frühjahr garantiert verstärken“, so der Trainer.

Neben den Neuzugängen lobt Gruber insbesondere den langjährigen Kapitän Stefan Lauber, der als verbindendes Element und emotionale Stütze gilt. „Er hält die Mannschaft seit Jahren zusammen und ist eine tragende Persönlichkeit“, betont der Coach. Diese Mischung aus erfahrenen Kräften und entwicklungsfreudigen Spielern sowie die unveränderte Vereinsstruktur – gleiches Trainerteam, gleicher Betreuerstab – bilden die Basis für nachhaltige Entwicklung.

Ausblick und sportliche Ambitionen

Trotz der soliden Ausgangslage sieht der Trainer weiteres Verbesserungspotenzial. Ziel ist es, in der Tabelle weiter nach vorne zu rücken und die Offensive zu beleben – ohne die Defensive zu vernachlässigen. Wichtig sei, die positive Stimmung über die Winterpause zu tragen. „Natürlich ist eine lange Pause immer schwierig, aber die Jungs haben das Beste daraus gemacht“, erklärt Gruber.

Als Messlatte nennt er den SC Brunn II: „Sie waren für mich mit Abstand der schwierigste Gegner – Hut ab vor der Leistung.“ Mit klaren Zielen, frischem Wettbewerb im Kader und geschlossenem Auftreten blickt der FC Laxenburg optimistisch auf die Rückrunde.