Packender Nachmittag in der 2. Klasse Ost-Mitte: Der SC Achau bezwang zuhause den 1. SVG Gumpoldskirchen souverän mit 3:0 (2:0). Michael Petkovits, Chinagorom Daniel Orji und Sebastian Glasl trafen für eine Achauser Elf, die von Beginn an das Kommando übernahm. Trainer Helmut Vogel sprach danach von klarer Überlegenheit und einer kompakten Mannschaftsleistung – einzig die Chancenverwertung ließ aus seiner Sicht trotz dreier schön herausgespielter Treffer noch Luft nach oben.

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Achau begann entschlossen und setzte den Gegner sofort unter Druck. Bereits in der 11. Minute stellte Michael Petkovits auf 1:0 und gab der Partie die gewünschte Richtung. Die Hausherren blieben am Drücker, ließen den Ball laufen und legten nach einer halben Stunde nach: In Minute 33 erhöhte Chinagorom Daniel Orji auf 2:0, mit diesem Polster ging es in die Kabinen. "Wir haben von der ersten Minute an Dominanz gezeigt", erklärte Helmut Vogel, "Gumpoldskirchen hatte über neunzig Minuten keine einzige Torchance." Auch nach der Pause blieb Achau das aktivere Team und ließ hinten wenig zu. Als Sebastian Glasl in der 62. Minute zum 3:0 traf, war der Deckel endgültig drauf. "Alle drei Tore waren wunderschön herausgespielt", bilanzierte Vogel und hob die Arbeit in allen Mannschaftsteilen hervor.
Der Achauser Trainer blieb nach dem Schlusspfiff bei seiner Linie: Entscheidend sei die Kompaktheit gewesen. "Wir haben wenig zugelassen, dem Gegner kaum Räume gegeben und zwischen den Linien nichts angeboten", sagte Vogel. Er betonte, dass man die Woche über gezielt auf Gumpoldskirchen hingearbeitet habe und die Vorgaben über weite Strecken aufgegangen seien. "Wir waren in allen Belangen viel zu stark", so der Coach, der dennoch Selbstkritik einfließen ließ: "Das Einzige, was ich meiner Mannschaft ankreiden kann, ist, dass wir zu wenig Tore gemacht haben." Unterm Strich aber überwog klar die Zufriedenheit: "Ich bin mit meiner Mannschaft und mit dem Ergebnis hochzufrieden." Über den Gegner wollte er sich nicht auslassen: "Wir konzentrieren uns auf uns, das ist für mich wichtig."
Auch das Drumherum passte aus Sicht der Heimischen. "Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung", sagte Helmut Vogel und ergänzte: "Er musste nichts pfeifen, was nicht den Regeln entsprach." Während Gumpoldskirchen mit 29 Punkten auf Rang fünf bleibt, steht Achau nach Runde 17 bei 36 Zählern, punktgleich mit Spitzenreiter SV Mitterndorf auf Platz zwei. Das Selbstverständnis nach zwei stabilen Hälften war deutlich zu spüren. "Wir waren kompakter und reifer, abgebrühter als der Gegner", fasste Vogel zusammen. Mit dieser Mischung aus Stabilität und Zielstrebigkeit will Achau den eingeschlagenen Weg fortsetzen und weiter konsequent punkten.