Spielberichte

Eiskalte Achauer: 7:0 gegen Mödling nach frühem Dosenöffner

SC Achau
FSV Fortuna Mödling

In der 2. Klasse Ost-Mitte setzte sich der SC Achau am Samstag klar mit 7:0 gegen den FSV Fortuna Mödling durch. Nach einem frühen Führungstor legten die Gastgeber konsequent nach und führten bereits zur Pause 3:0. Entscheidend war die gnadenlose Effizienz, von der Trainer Helmut Vogel sprach. Mit dem Dreier zieht Achau in der Tabelle nach Punkten mit dem Spitzenreiter gleich und unterstreicht im Heimspiel, warum man im Aufstiegsrennen ein gewichtiges Wort mitreden will.

Torwart in Neongrün, im Vordergrund der Ball

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Frühes 1:0 als Türöffner, Orji schnürt den Doppelpack vor der Pause

Achau trat von Beginn an als das aktivere Team auf, suchte die Zweikämpfe und nahm das Heft in die Hand. Helmut Vogel brachte es auf den Punkt: „Wir waren von Beginn weg dominant und haben den Gegner gut kontrolliert. Wir wussten: Je früher wir das Tor machen, desto leichter tun wir uns. Nach dem 1:0 war das die Wende für uns.“ Der Dosenöffner fiel in Minute 17 durch Fabian Stangl, der das 1:0 besorgte. Der Treffer gab Sicherheit, die Hausherren blieben am Drücker und setzten Mödling weiter unter Druck. Folgerichtig erhöhte Chinagorom Daniel Orji in der 34. Minute auf 2:0, ehe der Angreifer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+3) nochmals zuschlug und den 3:0-Pausenstand fixierte. Achaus Plan griff, die Balance stimmte – und weil hinten wenig zugelassen wurde, konnte die Offensive ihre Wucht ausspielen.

Effizienz pur: sieben Tore aus „acht bis neun“ Chancen

In Hälfte zwei ließ Achau nicht nach und nutzte die Räume konsequent. „Wir haben heute fast jede Torchance genutzt“, sagte Vogel zufrieden. „Wir hatten acht bis neun Möglichkeiten, sieben haben wir gemacht. Das spricht für meine Mannschaft und unsere Offensive. In den letzten Wochen war die Chancenauswertung mangelhaft, heute waren wir eiskalt.“ In der 52. Minute fiel das 4:0 – ein unglückliches Eigentor von Bader Samaali lenkte die Partie endgültig in klare Bahnen. Fünf Minuten später hämmerte Michael Petkovits den nächsten Achauer Treffer zum 5:0 (57.) ins Netz, die Gastgeber ließen den Ball laufen und blieben zielstrebig. In der Schlussphase setzten die Einwechselspieler noch Akzente: Mauritz Abfalter stellte in der 80. Minute auf 6:0, und nur drei Minuten später traf Noah Zach zum 7:0-Endstand (83.). Die Reihenfolge der Tore erzählte die Geschichte eines Abends, an dem Achau sich lange nicht verzettelte, sondern konzentriert blieb und die Chancen eiskalt nutzte.

Respekt für Mödling, Lob fürs Team – und der Blick auf die nächsten Schritte

So deutlich der Endstand ausfiel, so fair ordnete Helmut Vogel den Gegner ein: „Fortuna Mödling war eine sehr, sehr gute Mannschaft. Sie haben von Beginn an mitgespielt. Das hat uns Räume gegeben – wenn sich ein Gegner hinten reinstellt, wird es für uns schwerer.“ Dass Achau am Samstag so dominant auftrat, verknüpfte der Coach mit der Entwicklung der vergangenen Wochen: „Im Endeffekt ist der Wille der Schlüssel – zu siegen und gut zu spielen. Was wir trainieren, setzen wir gut um, jeder kämpft für jeden.“ Auch Kleinigkeiten sprach er an: „Natürlich haben wir noch Luft nach oben. In gewissen Situationen müssen wir kompakter und besser agieren.“ Positiv fiel zudem seine Einschätzung des Schiedsrichterteams aus: „Die Leistung des Schiris war sehr gut, strittig war nichts.“

Mit nun 39 Punkten bleibt Achau im Gleichschritt mit der Spitze. Der Auftrag für die kommenden Runden ist klar: die Stabilität bewahren – und die frisch entdeckte Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor mitnehmen.

2. Klasse Ost-Mitte: Achau : FSV Fortuna Mödling - 7:0 (3:0)

  • 83
    Noah Zach 7:0
  • 80
    Mauritz Abfalter 6:0
  • 57
    Michael Petkovits 5:0
  • 52
    Eigentor durch Bader Samaali 4:0
  • 48
    Chinagorom Daniel Orji 3:0
  • 34
    Chinagorom Daniel Orji 2:0
  • 17
    Fabian Stangl 1:0