In der 2. Klasse Ost-Mitte hat FC Laxenburg sein Heimspiel gegen den ASV Hinterbrühl mit 3:1 gewonnen. Nach dem frühen Rückstand drehte die Elf von Christian Gruber die Partie noch vor der Pause und machte sie erst ganz spät endgültig zu. Der Trainer sah vor allem den starken Zusammenhalt als Grund für den Erfolg, sprach aber auch offen über Punkte, die seine Mannschaft noch verbessern muss.

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Für Laxenburg begann die Partie trotz ordentlichem Einstieg zunächst mit einem Rückschlag. In der 13. Minute brachte Kenan Hodzic die Gäste mit 1:0 in Führung. Gruber hatte aber nicht den Eindruck, dass seine Mannschaft dadurch den Faden verlor. „Eigentlich waren wir gut drin im Spiel, haben dann leider das 0:1 einstecken müssen“, sagte der Trainer. Die Antwort kam jedenfalls schnell: Nur vier Minuten später stellte Utku Özkacar auf 1:1. Noch wichtiger aus Sicht der Gastgeber war dann das 2:1 in der 26. Minute durch Luca Krankl, mit dem Laxenburg das Spiel noch vor der Pause zu seinen Gunsten drehte. Mit dieser Wendung ging es auch beim Stand von 2:1 in die Kabinen, und genau dort sah Gruber die erste klare Weichenstellung für den weiteren Abend.
Für den Laxenburg-Coach war das 2:1 nicht einfach nur der zweite Treffer, sondern jener Moment, in dem die Partie auf die eigene Seite kippte. „Wie wir dann auf 2:1 umgedreht haben, war das Spiel sicher in unserer Hand“, sagte Gruber. Besonders hob er dabei den Treffer von Krankl hervor: „Das 2:1 durch Luca Krankl war eindeutig ausschlaggebend. Das war ein Super-Schuss ins Eck.“ Ganz so geradlinig blieb der Auftritt seiner Mannschaft danach aber nicht. Gruber sprach davon, dass seine Elf in der zweiten Halbzeit „ein bissl hergegeben“ habe. Umso wichtiger war aus seiner Sicht, dass die Entscheidung noch fiel. Erst in der 89. Minute machte Santiago Lopez Rubio mit dem 3:1 alles klar. „Das Tor von Santiago Lopez hat am Schluss einfach die Erlösung gebracht“, so Gruber, der vor allem diesen späten Treffer als Absicherung der drei Punkte einordnete.
Dass Laxenburg die Partie nach dem Rückstand noch drehen konnte, führte Gruber in erster Linie auf die Haltung seiner Mannschaft zurück. „Unsere größte Stärke war auf jeden Fall der Zusammenhalt. Wir haben nicht aufgehört zu kämpfen. Wir haben uns auch nicht durch das erste Tor verunsichern lassen“, sagte er. Gleichzeitig wollte er den Sieg nicht größer machen, als er war. „Es ist noch Luft nach oben, es war nicht alles perfekt, aber drei Punkte nimmt man einfach.“ Konkret sieht der Trainer vor allem im Umschaltverhalten noch Arbeit. Gerade nach Ballverlusten sei seine Mannschaft in der Defensive manchmal „zu leichtfertig“, dazu komme, dass sie sich mit zu vielen Dribblings das Leben schwer mache. Auch im letzten Ball wünscht er sich mehr Konsequenz, damit Spiele künftig noch klarer entschieden werden. Den Gegner erlebte Gruber als „sehr fair“, sprach von einer offenen und umkämpften Partie ohne negative Vorkommnisse. Zwei Abseitsentscheidungen sah er zwar auf seiner Seite eher unglücklich, übte daran aber keine Kritik: „Der Schiedsrichter ist allein am Feld, kann das eigentlich nicht sehen. So ist es einfach.“ Der Blick geht deshalb schon weiter. Laxenburg will den gelungenen Abend mitnehmen, und Gruber machte zum Schluss klar: „Wir sind motiviert für die nächste Runde. Da wollen wir wieder anschreiben und wieder drei Punkte machen.“