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"Wichtig, dass wir zumindest einen Punkt mitgenommen haben" – Hinterbrühl kommt in Siebenhirten noch zum 1:1

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Siebenhirten/Wien
ASV Hinterbrühl

In der 2. Klasse Ost-Mitte hat sich SC Siebenhirten/Wien in Runde 4 mit ASV Hinterbrühl 1:1 getrennt. Nach dem 0:0 zur Pause brachte Fabio Strauß die Gastgeber in Front, ehe Okan Celik spät ausglich. Für Hinterbrühl-Trainer Clemens Maurer stand danach weniger das Spektakel als der Ertrag im Vordergrund: "Es war wichtig, dass wir zumindest einen Punkt mitgenommen haben."

Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Ausgeglichene erste Hälfte, dann drückt Siebenhirten

Maurer erlebte die Partie über weite Strecken als enges Spiel, in dem lange kein klarer Vorteil zu erkennen war. "Es war sicher ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten", sagte der Hinterbrühl-Coach und beschrieb damit vor allem die erste Halbzeit sehr treffend. Beide Mannschaften kamen zu Möglichkeiten zur Führung, trotzdem ging es mit einem 0:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild dann spürbar. "Siebenhirten kam stärker raus und hatte sicher das Momentum auf seiner Seite", meinte Maurer. In diese Phase fiel auch das 1:0 in der 62. Minute, als eine Flanke auf die zweite Stange bei Fabio Strauß landete und der Angreifer vollendete. Für die Gäste war das in diesem Abschnitt sicher die schwierigste Phase des Spiels, weil die Hausherren nach der Pause zunächst aktiver waren und mehr Druck entwickelten.

Hinterbrühl bleibt dran und belohnt sich spät

Trotz des Rückstands sah Maurer bei seiner Mannschaft genau das, was er an diesem Abend besonders hervorheben wollte. "Wir haben auf unserer Seite nie aufgegeben", sagte er, und dieser Satz erklärt auch, warum Hinterbrühl am Ende mit dem Punkt gut leben konnte. Die Gäste blieben im Spiel und kamen in der 80. Minute zum 1:1. Maurer schilderte den Ausgleich als hohen Ball über die Abwehr, bei dem der Tormann herauskam und Okan Celik schließlich aus spitzem Winkel traf. Damit war die Partie wieder völlig offen. "Am Ende hätte es in beide Richtungen gehen können", sagte der Trainer. Sowohl Siebenhirten als auch Hinterbrühl hatten aus seiner Sicht noch die Möglichkeit auf das zweite Tor, weshalb er das Remis unterm Strich als gerecht einstufte.

Grundtugenden stimmen, in vielen Bereichen ist noch Luft nach oben

Dass Hinterbrühl auswärts nach Rückstand noch etwas mitnahm, hatte für Maurer aber nicht nur mit dem späten Treffer zu tun. Er sprach nach dem Spiel vor allem die Haltung seiner Mannschaft an. "Gut funktioniert hat auf jeden Fall die Einstellung, das Teamgefüge und der Zusammenhalt", sagte er. Gerade diese Grundtugenden seien an diesem Abend da gewesen. Auch spielerisch sah er Fortschritte: Seine Mannschaft habe "einen Schritt nach vorne" gemacht und sei wieder zu Torchancen gekommen. Gleichzeitig blieb Maurer in der Einordnung nüchtern. "Verbessern kann man sich auf jeden Fall noch in allen Bereichen, sowohl offensiv als auch defensiv", sagte er. Den Gegner beschrieb er als "gute, körperliche, kompakte Mannschaft", die aggressiv auftrat und viele hohe Bälle spielte. Deshalb ordnete er den Zähler auch entsprechend ein: "Vorab wäre ich mit dem Punkt auf jeden Fall zufrieden gewesen." Nach dem Verlauf mit Rückstand und spätem Ausgleich galt das für ihn im Nachhinein umso mehr. Oder, wie Maurer es mit einem knappen Satz auf den Punkt brachte: "Keine Mannschaft hat das zweite Tor geschossen." Genau deshalb blieb es beim 1:1, mit dem Hinterbrühl leben kann.

2. Klasse Ost-Mitte: Siebenhirten/Wien : ASV Hinterbrühl - 1:1 (0:0)

  • 80
    Okan Celik 1:1
  • 62
    Fabio Strauß 1:0