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„Nach fünf bis zehn Minuten habe ich gewusst: Das werden wir gewinnen“ – Velm legt gegen Mitterndorf früh los

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FSV Velm
SV Mitterndorf

In der 2. Klasse Ost-Mitte hat FSV Velm gegen SV Mitterndorf mit 4:2 gewonnen und den Grundstein schon vor der Pause gelegt. Nach dem 3:0 zur Halbzeit wurde es zwar noch einmal eng, doch auf das 3:2 fand Velm sofort die passende Antwort. Trainer Alexander Stiglitz sah den Schlüssel in einer dominanten Anfangsphase, in der seine Mannschaft die Zweikämpfe gewann und ihre Chancen konsequent nutzte.

Nahaufnahme der Beine von Spielern beim Training

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Starker Beginn bringt Velm früh auf Kurs

Was Stiglitz nach dem Schlusspfiff schilderte, war in der ersten halben Stunde klar am Spielstand abzulesen. Velm war sofort im Spiel, gewann nach seiner Wahrnehmung früh die Zweikämpfe und setzte Mitterndorf damit unter Druck. „Wir waren 30, 35 Minuten wirklich dominant, spielbestimmend, haben dem Gegner keine Luft gegeben, uns Torchancen herausgespielt und auch die Tore gemacht“, sagte der Trainer. Aus dieser Phase entstand auch der klare Vorsprung: Serkan Ciftci traf in der 15., 17. und 24. Minute gleich dreimal und stellte damit schon vor der Pause auf 3:0. Dass es mit diesem Zwischenstand in die Kabinen ging, passte genau zu dem Bild, das der Velm-Coach von den ersten 45 Minuten zeichnete.

Kein einzelner Moment, sondern viele gewonnene Duelle

Für Stiglitz lag der entscheidende Punkt deshalb nicht in einem einzelnen Treffer oder in einer isolierten Szene. Er machte vielmehr den gesamten Beginn seiner Mannschaft als Grundlage für den Heimsieg aus. „Nach fünf bis zehn Minuten, als wir wirklich jeden Zweikampf gewonnen haben, habe ich gewusst: Das werden wir heute gewinnen“, sagte er. Diese Überzeugung speiste sich aus zwei Dingen, die er immer wieder hervorhob: frühe Zweikampfführung und viel Ballbesitz. „Unsere größte Stärke war die Dominanz, also Zweikämpfe gewinnen, frühzeitig Zweikämpfe gewinnen und Torchancen herausspielen. Wir hatten sicher über einen Großteil des Spiels den Ball.“ Dass Velm in dieser Phase nicht nur überlegen war, sondern die Möglichkeiten auch nutzte, war für ihn der eigentliche Unterschied an diesem Abend.

Nach der Pause wird es enger, Spanel antwortet sofort

Allerdings blieb es nicht bei jener Einbahn, die die Anfangsphase gewesen war. Nach dem Seitenwechsel verlor Velm laut seinem Trainer etwas von der Klarheit, die das Spiel zunächst bestimmt hatte. „Danach haben wir ein bisschen nachgelassen und schon wurde die Partie spannender und offener“, sagte Stiglitz. Mitterndorf kam in der 56. Minute durch Benedikt Weber auf 1:3 heran und machte die Begegnung damit wieder lebendig. Als Marvin Kadlec in der 75. Minute sogar das 2:3 erzielte, war der komfortable Vorsprung fast aufgebraucht. Umso wichtiger war aus Velmer Sicht, dass die Antwort sofort kam: Nur zwei Minuten später stellte Sebastian Spanel auf 4:2. Genau diesen Gedanken sprach Stiglitz auch an: „Wichtig ist, dass du das 1:0 und 2:0 machst, nachlegst und nicht aufhörst.“

Der Sieg zählt, die Botschaft dahinter auch

Gerade deshalb war der Heimerfolg für den Velm-Coach kein Anlass, nur auf das Ergebnis zu schauen. Er sprach klar an, wo seine Mannschaft trotz der vier erzielten Tore noch zulegen muss: „Unser Spiel von Anfang bis zum Ende durchzuziehen und nicht nur über Phasen, das ist sicher noch ein Thema.“ Gleichzeitig erklärte er die stärkere Phase der Gäste nicht nur mit eigenen Nachlässigkeiten, sondern auch mit deren Qualität. „Wenn man den Gegner Fußball spielen lässt, dann sind sie auch eine starke Mannschaft, die zu ihren Chancen kommt und durchaus oben mitspielen kann.“ Auch rund um die Leitung der Partie hatte Stiglitz nichts auszusetzen: „Es gab keine strittigen Szenen. Der Schiedsrichter hat das ruhig runtergespielt, sehr solide.“ Unter dem Strich bleibt für Velm damit ein 4:2, das vor allem von einer starken ersten halben Stunde getragen wurde, aber auch gezeigt hat, woran nach diesem Abend weiter gearbeitet werden muss.

2. Klasse Ost-Mitte: Velm : Mitterndorf - 4:2 (3:0)

  • 77
    Sebastian Spanel 4:2
  • 75
    Marvin Kadlec 3:2
  • 56
    Benedikt Weber 3:1
  • 24
    Serkan Ciftci 3:0
  • 17
    Serkan Ciftci 2:0
  • 15
    Serkan Ciftci 1:0