Spielberichte

„Wir sind sehr schwer auszurechnen“ – Guntramsdorf bringt das 2:1 nach intensivem Duell über die Zeit

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SVg Guntramsdorf
ASV Hinterbrühl

In der 2. Klasse Ost-Mitte hat 1. SVg Guntramsdorf das Heimspiel gegen ASV Hinterbrühl mit 2:1 gewonnen und damit einen harten Abend erfolgreich zu Ende gebracht. Trainer Alexander Jank sprach von einem „sehr rassigen Spiel“ und sah seine Mannschaft über weite Strecken im Vorteil. Entscheidend war für ihn, dass seine Elf nach dem Ausgleich sofort wieder nachsetzte und auch in engen Phasen ruhig blieb.

Fußball mit Sternen-Design auf Rasen

Foto von Daniel Norin auf Unsplash

Nach offener Anfangsphase übernimmt Guntramsdorf

Jank hatte vor dem Anpfiff genau die Partie erwartet, die dann auch auf dem Platz zu sehen war. Hinterbrühl habe sich im Vergleich zur vergangenen Saison „sehr gut verstärkt“ und schon in anderen Spielen gezeigt, dass mit dieser Mannschaft zu rechnen sei. Entsprechend intensiv begann die Begegnung, in der Guntramsdorf laut seinem Trainer nur in den ersten 15 bis 20 Minuten nicht ganz so klar die Oberhand hatte. Danach wurde der Gastgeber aber bestimmender und belohnte sich in der 20. Minute mit dem 1:0. Jank beschrieb diese Szene als „super Kombination“: Über Fatih Demir und Valentin Feher kam der Ball nach außen, Feher brachte ihn scharf zur Mitte, wo Dominik Boran richtig stand und vollendete. Dass Hinterbrühl in der 32. Minute durch Lukas Mayr dennoch zum 1:1 kam, passte aus Sicht des Trainers nicht ganz ins Bild. Er sprach von einem „glücklichen Ausgleich“, weil der Abschluss nach einer Eckballsituation noch abgefälscht wurde und Paul Stürzer deshalb nichts mehr ausrichten konnte.

Der schnelle Treffer nach der Pause spielt Guntramsdorf in die Karten

Entscheidend war für Jank, wie seine Mannschaft mit diesem Ausgleich umging. Er betonte, dass Guntramsdorf sofort weiterarbeitete und nach der Pause noch mehr Chancen herausspielte. Schon kurz nach Wiederbeginn fiel dann der Treffer, der am Ende den Ausschlag gab. Thomas Csobadi spielte einen tiefen Ball in die Spitze, Maximilian Loibnegger kam vor dem Tormann an den Ball und schob zum 2:1 ein. Für den Trainer war das kein Zufall, sondern ein Beispiel für die Qualitäten seiner Mannschaft. „Das sind unsere Stärken. Wir kommen über die Seite oder wir kommen über die Mitte. Wir sind sehr schwer auszurechnen, weil wir für jede Situation die passende Antwort haben“, sagte Jank. Gleichzeitig verschwieg er nicht, dass das Ergebnis aus seiner Sicht sogar noch höher hätte ausfallen können. Vor allem bei der Chancenverwertung sah er Luft nach oben: „Man muss sich auch einmal mit einem 2:1 begnügen“, meinte er, obwohl besonders Csobadi mit etwas mehr Glück selbst noch zwei oder drei Tore hätte machen können.

Hinten wieder sicher, in der Schlussphase ruhig geblieben

Ein großes Thema in Janks Analyse war einmal mehr die Arbeit gegen den Ball. „Wir sind hinten wirklich sehr, sehr gut gestanden“, sagte der Trainer und hob vor allem die Viererkette hervor, die in dieser Saison schon mehrfach wenig zugelassen habe. Hinterbrühl habe zwar ein gutes Mittelfeld und einen guten Stürmer gehabt und immer wieder für Unruhe gesorgt, doch meist sei spätestens am Sechzehner Endstation gewesen. Besonders Peter Hofmann stellte Jank dabei heraus, ebenso Bernhard Sticht, den er im Mittelfeld sogar als „überragend“ bezeichnete. Beide müssten für ihn „klar in die Mannschaft der Runde kommen“. Auch in einer hektischeren Schlussphase blieb Guntramsdorf laut seinem Trainer stabil. Jank sprach zwar von einer strittigen Szene mit möglichem Handspiel des gegnerischen Tormanns und nannte die Leistung des Schiedsrichters insgesamt „eher durchschnittlich“, viel wichtiger war ihm aber, dass seine Mannschaft ruhig blieb und die Standardsituationen am Ende „bravourös gemeistert“ habe. So stand unter dem Strich für ihn ein verdienter Heimsieg und eine „super Mannschaftsleistung“.

2. Klasse Ost-Mitte: Guntramsdorf : ASV Hinterbrühl - 2:1 (1:1)

  • 46
    Maximilian Loibnegger 2:1
  • 32
    Lukas Mayr 1:1
  • 20
    Dominik Boran 1:0