Spielberichte

„Das 3:2 war der Dosenöffner“ – Guntramsdorf legt nach dem Ausgleich sofort wieder nach

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SVg Guntramsdorf
SC Ebergassing

In der 2. Klasse Ost-Mitte hat 1. SVg Guntramsdorf das Heimspiel gegen SC Ebergassing mit 5:2 gewonnen. Entscheidend war aus Sicht von Trainer Alexander Jank nicht nur die starke Anfangsphase, sondern vor allem die Antwort auf das 2:2. „Das 3:2 war für mich der Dosenöffner“, sagte Jank nach einer Partie, in der seine Mannschaft nach dem Ausgleich sofort wieder nachsetzte.

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Loibnegger bringt Guntramsdorf auf Kurs

Guntramsdorf war sofort im Spiel. Jank erinnerte zuerst an die große Möglichkeit von David Zimmermann, der schon in der Anfangsminute alleine auf den Tormann zulief, die Chance aber nicht nutzen konnte. Auch Ebergassing meldete sich früh an, als ein Kopfball neben das Tor ging. Danach kam der Gastgeber aber besser in den Rhythmus. In der 17. Minute brachte Maximilian Loibnegger seine Mannschaft nach einer Kombination über Fatih Demir und Valentin Feher mit 1:0 in Führung. In der 29. Minute legte Loibnegger nach einem Zuspiel von Peter Hofmann das 2:0 nach. Fünf Minuten vor der Pause verkürzte Sebastian Schulak auf 2:1, und nach dem Seitenwechsel glich Rene Jörg in der 60. Minute per Elfmeter zum 2:2 aus. Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten: Loibnegger traf in der 64. Minute zum 3:2, Getuard Toverlani erhöhte in der 66. Minute auf 4:2, und in der 89. Minute setzte Loibnegger nach einem Pass von Mark Orgelmeister den Schlusspunkt zum 5:2.

Warum das 3:2 für Jank der Knackpunkt war

Für Jank lag der entscheidende Moment klar im dritten Treffer. „Das 3:2 war für mich ausschlaggebend. Wir haben uns nach dem Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen lassen und trotzdem nachgesetzt“, sagte der Trainer. Er hob dabei vor allem die Vorarbeit von Valentin Feher hervor, der auf der rechten Seite über fast das halbe Spielfeld marschierte und den Ball ideal in die Mitte brachte. Dass Loibnegger dort wieder richtig stand, passte aus Sicht des Trainers zum ganzen Abend. Guntramsdorf hatte nach seiner Einschätzung über weite Strecken mehr vom Spiel, kam immer wieder sauber in die Tiefe und war diesmal vor dem Tor auch konsequent. „In der ersten Halbzeit haben wir endlich auch die Tore geschossen. Das Kombinationsspiel in die Tiefe hat sehr gut funktioniert, und im Mittelfeld haben wir den Ball gut laufen lassen“, so Jank. Genau daraus habe seine Mannschaft die Kontrolle gezogen.

Gegen einen starken Gegner effizient und stabil

Bei aller Zufriedenheit vergaß Jank aber nicht die Qualität des Gegners. Ebergassing sei „eine geschlossen gute Mannschaft mit guten Einzelspielern“, gegen die man auch körperlich dagegenhalten musste. Gerade deshalb bewertete er den Auftritt seiner Elf hoch. „Wir waren die effizientere Mannschaft und haben gegen einen guten Gegner verdient gewonnen“, meinte der Guntramsdorf-Coach. Besonders wichtig war ihm dabei, dass seine Mannschaft aus dem Spiel heraus nur wenig zuließ. Beide Gegentreffer ordnete er als Standardsituationen ein und sagte: „In der Defensive sind wir wieder bombensicher gestanden.“ Nach dem 4:2 wäre sogar noch mehr möglich gewesen, weil Loibnegger nach einem Zuspiel von Fatih Demir eine große Chance vergab und auch Toverlani mit einem weiteren Abschluss am Tormann scheiterte. Beim Elfmeter gegen Mahmut Güllü machte Jank seinem Spieler keinen Vorwurf, und auch die Leistung des Schiedsrichters bezeichnete er als in Ordnung. Der Schlusssatz des Trainers passte deshalb gut zu diesem Abend: „Heuer ist mit uns wirklich zu rechnen.“

2. Klasse Ost-Mitte: Guntramsdorf : Ebergassing - 5:2 (2:1)

  • 89
    Maximilian Loibnegger 5:2
  • 66
    Getuard Toverlani 4:2
  • 64
    Maximilian Loibnegger 3:2
  • 60
    Rene Jörg 2:2
  • 40
    Sebastian Schulak 2:1
  • 29
    Maximilian Loibnegger 2:0
  • 17
    Maximilian Loibnegger 1:0