In der 2. Klasse Ost holte der SC Haslau/Ma. E. gegen den SC Margarethen/M. zwar schnell den Ausgleich, am Ende nahmen aber die Gäste mit 3:1 alle Punkte mit. Dario Jevremovic traf früh per Freistoß und in der Nachspielzeit, dazwischen stellte Ramazan Sert auf 2:1. Trotz einer späten Roten Karte verteidigte Margarethen den Vorsprung. Sportchef Mustafa Eser sprach von „Selbstvertrauen und Teamgeist“ als Schlüssel und einem „verdienten Sieg nach langer Zeit“.

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Margarethen/M. kam mit klarem Plan nach Haslau: kontrolliert beginnen, kompakt stehen, nichts herschenken. Der Auftakt passte perfekt, denn schon nach drei Minuten zimmerte Dario Jevremovic einen Freistoß zur 1:0-Führung ins Netz. Haslau antwortete jedoch prompt: Matthias Klein glich in Minute 10 aus, zur Pause stand es 1:1. „In der Halbzeit haben wir gesagt, dass mehr drinnen ist, wir können mehr machen“, erklärte Mustafa Eser. Und sein Team lieferte: Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste zielstrebiger, Ramazan Sert brachte sie in der 59. Minute wieder voran. In der Schlussphase musste Margarethen nach einer Roten Karte gegen Emre Aydin (86.) in Unterzahl auskommen, blieb aber stabil – und setzte in der Nachspielzeit den Deckel drauf: Jevremovic traf in Minute 90+3 zum 3:1-Endstand. „In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser als vor der Pause und haben uns endlich belohnt“, so Eser.
In der Analyse hob der Sportliche Leiter vor allem die Vorgaben von Trainer Adel Hodzic hervor. „Wir wollten am Anfang abwarten, defensiv reinkommen und konzentriert in die Partie gehen – genau das war unser Plan“, sagte Eser. Dass das 1:0 aus einem Standard fiel, passte zum Matchplan: „Das Freistoßtor von Dario war sehr schön, so haben wir uns das vorgestellt.“ Nach dem 1:1 zur Pause habe die Mannschaft die Schraube angezogen. „In der zweiten Halbzeit waren wir klar besser als in der ersten“, betonte Eser. Selbst die Unterzahl kurz vor Schluss brachte die Gäste nicht aus der Spur. „Auch mit einem Mann weniger wussten wir, dass wir das heimspielen. Die Jungs haben sich den Sieg verdient.“ Gleichzeitig blieb Eser kritisch: „Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und in Zukunft weniger unnötige Karten bekommen.“
Zum Gegner fand Eser faire Worte: „Haslau ist eine junge Truppe, sie haben oft über die Flügel versucht zu kommen.“ Seine eigene Mannschaft sieht er auf einem guten Weg: „Wir werden Woche für Woche besser, das sieht man eindeutig. Das letzte Spiel gegen Stix wollen wir schnell vergessen.“ Der 3:1-Erfolg in Haslau gibt Rückenwind – auch im Tabellenbild, wo Margarethen/M. aktuell auf Rang 12 geführt wird, Haslau auf 11. Besonders am Herzen lag Eser ein großes Dankeschön: „Ich möchte die ganze Mannschaft loben, von der Reserve bis zur Kampfmannschaft, jeden Beteiligten – unser Obmann, die Kassiererin, unsere Obfrau, die Karin. Wir verzichten alle auf einiges, damit wir am Platz stehen können. Wir geben alles, und das ist diesmal zurückgekommen. Ich hoffe, dass wir das in die nächste Runde mitnehmen.“