In der 2. Klasse Ost hat FK Hainburg den SC Lanzendorf am Freitagabend mit 8:0 klar besiegt und schon vor der Pause auf 4:0 gestellt. Trainer Stefan Owesny sah seine Mannschaft von Beginn an drückend überlegen. Vor allem die frühe Führung in Minute acht brachte die Partie rasch auf Hainburger Seite, danach blieb der Gastgeber laut Owesny über die gesamte Distanz am Drücker.

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Was Stefan Owesny nach dem Schlusspfiff schilderte, ließ sich schon am Zwischenstand klar ablesen. Philip Satzl brachte Hainburg in der 8. Minute mit 1:0 nach vorne, nur sechs Minuten später erhöhte Simon Owesny nach tollem Solo auf 2:0. Damit war der Favorit früh auf Kurs. "Wir waren von Beginn an drückend überlegen", sagte der Trainer. Genau so entwickelte sich die Partie auch weiter, denn Lanzendorf wurde fast durchgehend in die eigene Hälfte gedrängt. Severin Schäfer stellte in der 28. Minute auf 3:0, Sebastian Rauscher erhöhte in Minute 39 auf 4:0. Für Owesny war die frühe Führung deshalb der wichtigste Punkt des Abends: "Das Spiel wurde sehr früh in eine Richtung gelenkt."
Dass der Gastgeber nach dem klaren Halbzeitstand einen Gang zurückschalten würde, war nicht zu sehen, im Gegenteil. Schon fünf Minuten nach Wiederbeginn traf Teodor Gaspar zum 5:0 und kehrte damit gleich mit einem Tor zurück. Später schraubten Simon Owesny mit zwei weiteren Treffern in der 69. und 82. Minute sowie Nevio Pos in Minute 77 das Ergebnis noch auf 8:0. Dem Trainer gefiel dabei weniger die nackte Zahl als die Art und Weise. "Wir haben in keiner Phase nachgelassen, sondern immer auf das nächste Tor gespielt", sagte er. Dazu passte auch seine Einschätzung, dass viele Angriffe schön herausgespielt waren und seine Mannschaft neben den acht Treffern noch unzählige weitere gute Möglichkeiten liegen ließ.
In der Analyse hob Owesny vor allem hervor, wie wenig seine Mannschaft zuließ. "Wir haben aus dem Spiel heraus keine gefährliche Aktion des Gegners zugelassen", sagte der Hainburger Trainer. Bis auf einen Freistoß in der ersten Halbzeit sei Lanzendorf kaum gefährlich geworden. Gleichzeitig ordnete er ein, dass die Gäste mit vielen neuen Spielern noch nicht alle Abläufe verinnerlicht hätten. Umso wichtiger sei es gewesen, die Partie ernsthaft anzugehen. Genau das habe Hainburg getan."Wir sind mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen, haben unsere Aufgaben sehr gut gelöst. Der Sieg hätte weitaus höher ausfallen können, da wir viele gute Chancen auch vergeben haben, aber nach einem 8:0 darf man nicht unzufrieden sein." Besonders positiv wertete Owesny das Comeback von Teodor Gaspar. "Er ist nach seiner schweren Verletzung auf einem guten Weg, was uns sehr freut", meinte der Trainer. So blieb unter dem Strich ein 8:0, das laut Owesny "mehr als in Ordnung" geht. Für Hainburg bedeutet der klare Heimsieg nach vier Runden zehn Punkte und vorerst Platz eins in der 2. Klasse Ost.