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„Wir sind positiv für die Zukunft gestimmt“: SU-Grabern-Trainer Klaus-Jürgen Spätauf zieht Zwischenfazit

SU Grabern

In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal zieht Klaus-Jürgen Spätauf, Trainer von SU Grabern, ein zufriedenes Zwischenfazit der laufenden Saison. Nach einer turbulenten Hinrunde mit Siegen gegen FC Würnitz und UFC Hanfthal, aber auch Niederlagen gegen SV Langenzersdorf, SC Guntersdorf und SV Stetteldorf steht Grabern mit 18 Punkten auf Rang sieben im Tabellenmittelfeld. Spätauf spricht über den gelungenen Mix aus jungen Talenten und routinierten Kräften, die aktuelle Lage im Kader sowie die Perspektiven seines Teams für das Frühjahr.

Zwei Fußballspieler im Kampf um den Ball

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Junge Spieler prägen die Entwicklung

„Sehr gut funktioniert hat, dass wir viele junge Spieler ins Team integriert haben“, betont Klaus-Jürgen Spätauf im Rückblick. Der Verein habe damit eine Basis geschaffen, die sich nachhaltig entwickeln könne. Besonders positiv hebt der Trainer Sebastian Wittmann hervor, den er als „junges Talent“ bezeichnet, das sich stark entwickelt habe. Auch Stürmer Oliver Schinagl habe sich zu „einer wichtigen Stütze“ in der Mannschaft entwickelt, obwohl er zuletzt mit leichten Blessuren zu kämpfen hatte. Laut Spätauf wird Schinagl im Laufe der Vorbereitung wieder fit und im Frühjahr einsatzbereit sein.

Erfahrung trifft auf Ehrgeiz

Spätauf lobt nicht nur die jüngeren, sondern auch die erfahrenen Akteure im Team. Manuel Proksch sieht er als wichtigen Leader, der Verantwortung auf und neben dem Platz übernimmt. Angeführt wird die Mannschaft von Kapitän Dominik Schwabl, der als verlässliche Konstante gilt. „Wir haben einen guten, jungen, talentierten Stamm, ergänzt durch ein paar routiniertere Leistungsträger“, beschreibt der Trainer den Kern seiner Mannschaft. Dieses Gefüge trägt entscheidend zur positiven Stimmung im Verein bei, die sowohl in der Kabine als auch im Umfeld spürbar ist.

Rückblick und Ausblick

Sportlich war die Hinrunde für SU Grabern wechselhaft. Nach Niederlagen gegen Langenzersdorf (eine Mannschaft, die Spätauf besonders für ihre Spielweise lobt), Guntersdorf und Stetteldorf gelang dem Team mit Erfolgen gegen Würnitz und Hanfthal die Rückkehr in die Spur. Die Punktausbeute liegt im soliden Mittelfeld – ein stabiler Zwischenstand für ein Team mit Neuausrichtung und vielen jungen Kräften.

Auf struktureller Ebene gab es, so der Trainer, keine Veränderungen: „Es gibt keine Veränderungen.“ Insgesamt zieht Spätauf eine ausgesprochen positive Bilanz: „Die Stimmung im Verein ist sehr positiv, wir sind mit dem Fortschritt sehr zufrieden.“

Langenzersdorf als Maßstab und Motivation

Besonderen Respekt zollt Spätauf dem SV Langenzersdorf, der ihn spielerisch beeindruckt hat. „Ich glaube, die können noch sehr viel erreichen in naher Zukunft“, sagt er. Diese Anerkennung zeigt zugleich, wie aufmerksam der Trainer das Leistungsniveau innerhalb der Liga verfolgt.

Trotz des Respekts vor einem starken Gegner bleibt seine Zuversicht ungebrochen. „Ich bin sehr zufrieden mit der bisherigen Saison und freue mich jetzt schon auf das Frühjahr“, so Spätauf abschließend. Mit dieser Mischung aus Selbstbewusstsein, realistischem Blick auf die eigenen Fortschritte und Vertrauen in das Team scheint SU Grabern für die kommenden Aufgaben in der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal gut gerüstet.