Ein intensives Duell, harte Zweikämpfe und viel Selbstkritik prägten den Auftritt von Christoph Deix nach dem Auswärtsspiel seines SV Hausleiten bei SC Guntersdorf in der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal. "Im Moment bleiben uns die Tore verwehrt. Uns fehlen ein paar Prozent, die wir uns hart erarbeiten müssen – dann werden wir auch wieder Erfolge feiern", sagte der Trainer. Sein Team startete gut, ehe ein Eckball das 0:1 durch Lorenz Lehner einleitete: "Wir haben sehr gut begonnen. Leider haben wir nach einem Eckball unglücklich das 0:1 kassiert und den Gegner dadurch selbst stark gemacht." Kurz nach Wiederanpfiff erhöhten die Gastgeber durch Michal Ondica – am Ende stand eine 0:2-Niederlage, die Deix als äußerst bitter einstufte.
Die frühen Bruchstellen verortete Deix im Gegentor und der anschließenden Phase, in der Guntersdorf Oberwasser bekam. "Mit dem 0:1 hat der Gegner Auftrieb bekommen, sie haben sich in alle Zweikämpfe geworfen und ihre Chance gewittert. Wir haben ein paar Minuten gebraucht, um wieder Oberhand zu gewinnen. Spielerisch waren wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft, nur fehlt uns im Moment das Spielglück und vor allem der nötige Ehrgeiz, das Tor wirklich machen zu wollen." Hausleiten lag nach 18 Minuten 0:1 zurück – Torschütze war Lorenz Lehner nach einer Ecke. Chancen waren aus Deix’ Sicht dennoch da: "Gefühlt hatten wir mehr Möglichkeiten, aber uns fehlt derzeit der letzte Punch im Abschluss. Wir müssen weiterarbeiten und wieder in die Spur finden."
Eine zentrale Nuance sah Deix bei ruhenden Bällen und in der Physis des Gegners. "Guntersdorf war bei Standards sehr gefährlich, weil sie große Spieler in der Mannschaft haben. Wir hatten auf unserer Seite ebenfalls gute Standards, waren aber insgesamt zu ungefährlich." Insgesamt sei es ein kerniges Spiel mit vielen intensiven Duellen gewesen – in einigen Momenten machte Hausleiten den Gegner durch eigene Fehler stark.
Zur Chronologie passte, dass Hausleiten mit 0:1 in die Pause ging – und unmittelbar danach den nächsten Nackenschlag kassierte. "Direkt nach Wiederanpfiff wollten wir Druck auf den Ausgleich machen, doch keine 15 Sekunden später fiel das 0:2. Das ist äußerst unglücklich, danach war es schwer, zurückzukommen." Michal Ondica stellte in der 46. Minute auf 0:2 und besiegelte den Endstand. Deix’ Fazit blieb trotz Enttäuschung konstruktiv: "Uns bleiben im Moment die Tore verwehrt. Uns fehlen ein paar Prozent – die müssen wir uns hart erarbeiten, dann werden wir wieder Erfolge feiern."