Spielberichte

FC Würnitz, Trainer Goran Popic: „Unsere Vorgaben saßen – die Chancenverwertung war unser Manko“

FC Würnitz
Stockerau II

Ein intensives, temporeiches Duell zwischen FC Würnitz und Stockerau II prägte den Samstag in der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal. Am Ende stand ein 2:2 – ein Ergebnis, das Trainer Goran Popic zwiespältig bewertete: „Unsere taktischen Vorgaben wurden sehr gut umgesetzt. Es lief im Großen und Ganzen nach Plan, aber die Chancenverwertung war unser großes Manko.“ Bis in die Schlussphase sah er seine Mannschaft klar auf Kurs, ärgerte sich jedoch über das späte Gegentor und die liegengelassenen Möglichkeiten.

Fußball liegt im Tornetz

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Intensität und Qualität am Ball

Popic ordnete die Partie als schnell und technisch hochwertig ein: „Es war ein sehr intensiv geführtes Spiel mit sehr hohem Tempo und spielerisch qualitativ hochwertig.“ Auch die strategische Ausrichtung passte aus seiner Sicht: „Unsere taktischen Vorgaben wurden sehr gut umgesetzt. Vor allem nach Ballgewinn haben wir sofort den Weg zum gegnerischen Tor gesucht und sehr gut nach vorne kombiniert.“ Standards spielten dabei keine Rolle: „Die Standardsituationen waren gestern absolut nicht ausschlaggebend.“

Dominanz lange belohnt, später Ausgleich

Die Gäste stellten in der 11. Minute durch Moritz Egger auf 0:1, Würnitz glich in der 38. Minute durch Lucretiu-Dorin Voda zum 1:1 aus. Nach der Pause drehte der FCW die Partie und ging in der 60. Minute durch Hayri Keske mit 2:1 in Führung, ehe Konstantin Krückel in der 81. Minute das 2:2 markierte. Popic’ Eindruck passt zur Dramaturgie: „Bis zur 70. Minute waren wir klar die dominantere Mannschaft. Bis dahin haben wir 2:1 geführt, haben dann in den letzten 20 Minuten versucht, das Ergebnis über die Zeit zu bringen, und leider kurz vor Schluss noch das 2:2 bekommen.“

Effizienz und der „letzte Pass“ als Hebel

Im Zentrum der Analyse stand die Chancenverwertung. „Leider haben wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt, vor allem in der 1. Halbzeit“, bilanzierte Popic. „Zum Ende der ersten Halbzeit hin haben wir sehr viel Druck auf das gegnerische Tor ausgeübt und hätten meiner Meinung nach mindestens mit 2:1, wenn nicht sogar 3:1 in die Halbzeitpause gehen müssen.“ Auch im Umschalten sah er Luft nach oben: „Oft war der letzte Pass etwas schlampig und unkonzentriert.“ Die Marschroute für die nächsten Einheiten ist damit klar: Abschlüsse konsequenter nutzen, damit die starke Spielanlage künftig noch häufiger in Zählbares umgemünzt wird.

2. Klasse Pulkau-/Schmidatal: Würnitz : Stockerau II - 2:2 (1:1)

  • 81
    Konstantin Krückel 2:2
  • 60
    Hayri Keske 2:1
  • 38
    Lucretiu-Dorin Voda 1:1
  • 11
    Moritz Egger 0:1