In der 2. Klasse Pulkau-/Schmidatal hat SV Langenzersdorf das Derby gegen SC Sparkasse Enzersfeld/W. klar mit 5:1 gewonnen und hält damit auch nach fünf Runden beim Punktemaximum. Nach zunächst zähen Minuten zog Langenzersdorf die Partie noch vor der Pause deutlich auf seine Seite. Trainer Andreas Fitz gefiel vor allem, dass seine Mannschaft diesmal "von der ersten Minute den Fokus gehabt" habe.

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Der Trainer stellte nach dem Schlusspfiff vor allem den anderen Start im Vergleich zur Vorwoche heraus. "Wir haben diesmal Gott sei Dank nicht so gestartet wie in Hollabrunn, sondern von der ersten Minute an den Fokus gehabt, das Spiel zu kontrollieren", sagte Fitz. Ganz rund lief es in den ersten zehn bis 15 Minuten nach seiner Einschätzung noch nicht. Er sprach von einem zähen Beginn und von Fehlern im Spielaufbau. Trotzdem hatte Langenzersdorf das Spiel schon da im Griff. "Balltechnisch und auch ballbesitzmäßig waren wir sicher siebzig zu dreißig, wenn nicht mehr", meinte der Coach. Ab diesem Punkt wurde die Überlegenheit auch am Spielstand sichtbar. Julian Küssler traf in der 26. Minute zum 1:0, legte in der 31. Minute das 2:0 nach und Justin Osmancevic erhöhte in der 35. Minute auf 3:0. Fitz war vor allem von der Art begeistert, wie diese Treffer entstanden. Über das 1:0 sagte er: "Das war von links hinten bis rechts vorne sensationell gespielt." Auch die beiden nächsten Tore gefielen ihm: "Die ersten drei Tore waren sensationelle Tore."
Dass Langenzersdorf die Partie am Ende so deutlich gewann, erklärte Fitz nicht nur mit den fünf Treffern, sondern vor allem mit dem Gesamtauftritt seiner Mannschaft. "Wir haben zwei bis drei Torchancen zugelassen und, glaube ich, fünfzehn bis zwanzig Chancen kreiert", sagte er. Gerade das Verhalten nach Ballverlusten war für ihn ein wichtiger Punkt. "Wir wollen gegen den Ball so arbeiten, dass wir, wenn wir den Ball verlieren, ins Gegenpressing gehen und den Ball wieder gewinnen." Fitz hatte den Eindruck, dass das mit dieser Mannschaft immer besser funktioniert. "Man merkt von Woche zu Woche, dass wir stabiler werden beziehungsweise die Mannschaft sich besser kennt." Nach dem 3:0 zur Pause blieb Langenzersdorf auch im zweiten Durchgang das aktivere Team. Simon Reisek stellte in der 66. Minute auf 4:0, ehe David Lang Enzersfeld in der 72. Minute zum 4:1 auf die Anzeigetafel brachte. Wirklich ins Wanken geriet der klare Heimsieg aber nicht mehr. In der 84. Minute stellte Thomas Jackel den Endstand von 5:1 her und setzte damit den Schlusspunkt unter einen Abend, an dem die Gastgeber über weite Strecken am Drücker blieben.
Auch den Gegner ordnete Fitz klar ein. Enzersfeld sei "relativ tief gestanden mit einer Fünferkette" und habe aus wenigen Möglichkeiten ein Tor gemacht. Viel mehr ließ Langenzersdorf laut seinem Trainer auch nicht zu. Dazu kam, dass das Derby trotz der Intensität in geordneten Bahnen blieb. Fitz sprach von einem "super fairen Spiel" und stellte auch dem Unparteiischen ein gutes Zeugnis aus. Er habe die Partie auf beiden Seiten mit derselben Linie geführt und sei nie in den Mittelpunkt geraten. Für Langenzersdorf zählt am Ende vor allem der nächste klare Sieg und der perfekte Start in die Saison. Fünf Spiele, fünf Siege, 15 Punkte – der Start ist makellos. Fitz wollte den Erfolg nach dem Schlusspfiff zwar nicht größer machen als nötig, sparte aber dennoch nicht mit Anerkennung für sein Team: "Gratulation an meine Mannschaft, wie sie auftritt." Gleichzeitig kündigte er an, dass weiter gearbeitet wird: "Wir werden immer an Stellschrauben drehen. Das werden wir bis zur letzten Runde machen. Und wenn wir so weiter auftreten, werden wir sicher noch ein paar Erfolge einfahren."